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		<title>Managed Care &#8211; ein Begriff und eine Sache müssen popularisiert werden</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 09:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche beschloss der Nationalrat, auf die Managed-Care-Vorlage einzutreten, und er verabschiedete sie als Durchbruch für die Kostensteuerung im Gesundheitswesen. Jetzt zeigt eine BürgerInnen-Befragung, was davon angekommen ist, und wo nicht Handlungsbedarf besteht.
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Diese Woche präsentierten wir den 14. Gesundheitsmonitor, der längsten bürgerbezogenen, einheitlichen Befragungsreihe in Gesundheitsfragen in Europa. Damit verfügt die Schweiz über eine Instrument [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letzte Woche beschloss der Nationalrat, auf die Managed-Care-Vorlage einzutreten, und er verabschiedete sie als Durchbruch für die Kostensteuerung im Gesundheitswesen. Jetzt zeigt eine BürgerInnen-Befragung, was davon angekommen ist, und wo nicht Handlungsbedarf besteht.</strong></p>
<p><object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/2295f4f9-89d9-46c6-97c4-a93f8b8ff1cb" type="application/x-shockwave-flash" style="width:420px;height:250px"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/2295f4f9-89d9-46c6-97c4-a93f8b8ff1cb"/><param name="quality" value="high" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><a href="Managed Care: Burkhalter versteht Skepsis in der Bevölkerung" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens">2295f4f9-89d9-46c6-97c4-a93f8b8ff1cb</a></object></p>
<p>Diese Woche präsentierten wir den 14. Gesundheitsmonitor, der längsten bürgerbezogenen, einheitlichen Befragungsreihe in Gesundheitsfragen in Europa. Damit verfügt die Schweiz über eine Instrument der politischen Steuerung, dass sich nicht nur auf Auskünfte von Aerzten oder PatientInnen bezieht, sondern, wie es sich für eine direkte Demokratie gehört, von (versicherten) BürgerInnen ausgeht.</p>
<p>Drei Thesen lassen sich darauf aufbauend zur Managed-Care-Problematik entwickeln, welche die Politik auf ihrem Weg beherzigen sollte:</p>
<p>Erstens, im engeren Sinne in Managed-Care-Modelle einbezogen sind etwa 10 Prozent der Stimmberechtigten. Etwa doppelt so viele können sich vorstellen, miteinbezogen zu werden. Das ist eine Minderheit. Eine Mehrheit fühlt sich bisher nicht angesprochen, und wird staunen, wenn dereinst zwangsweise miteinbezogen werden sollte. Hier besteht eine erhebliche Kommunikationslücke. Angefangen beim Begriff, der weder auf englisch noch auf deutsch (&#8221;Integrierte Versorgung&#8221;) glücklich ist, und wohl besser als &#8220;Gesundheitsnetze&#8221; daher kommen würde. </p>
<p>Zweitens, sachlich gesehen ist der Zugang zu solchen Gesundheitsnetzen massgeblich. Den heutigen Standard regelt der Hausarzt oder die Hausäaerztin. Das muss erhalten bleiben und er darf nicht mehr kosten. Bestrafungssystem machen hier keinen Sinn. Sie werden nicht akzeptiert, allenfalls mit der Faust im Sack.Belohnungssystem werden nicht nur von der Oekonomie empfohlen, sie werden auch von den BürgerInnen unterstützt. Eine politische Kehrtwende ist hier noch möglich.</p>
<p>Drittens, letztlich hat das alles einen Hintergrund. Die meisten BürgerInnen empfinden die bisherige Gesundheitsdiskussion als Belastung. Vor allem für sie selber. Es wurde mehr Eigenverantwortung von ihnen verlangt, und ihre Kostenbeteiligung ist erhöht worden. Doch jetzt ist genug damit. Gerade nach dem letzten Sommer ist die Politik gefordert, nun auch die Leistungserbringer miteinzubeziehen, damit Kosten kontrolliert werden.  Wenn Managed Care dazu etwas beiträgt &#8211; und das ist die ursprüngliche Idee des Konzept &#8211; ergibt sich auch eine gute Begründung für die wichtige gesundheitspolitische Neuerung.</p>
<p>Aus unserer Sicht gibt es da nur eine Schlussfolgerung: Wer Managed-Care zum Durchbruch verhelfen will, der muss bis zu einer politischen Entscheidung einen Begriff und eine Sache popularisieren.</p>
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		<title>Neue VOX-Analyse: Sprachminderheiten inskünftig besser berücksichtigt</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/1088/neue-vox-analyse-sprachminderheiten-besser-berucksichtigt/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 08:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute erscheint die VOX-Analyse zu den eidgenössischen Volksabstimmungen vom 7. März 2010. Die traditionsreiche Nachanalyse von Volksentscheidungen in der Schweiz basiert erstmals auf einer erweiterten Datenbasis.
Als die VOX-Analysen eidgenössischer Urnengänge 1977 gestartet wurden, basierten sie auf einer Befragung von insgesamt 700 repräsentativ ausgewählten Stimmberechtigten. 1986 ging man dazu über, 1000 Personen miteinzubeziehen, und mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute erscheint die VOX-Analyse zu den eidgenössischen Volksabstimmungen vom 7. März 2010. Die traditionsreiche Nachanalyse von Volksentscheidungen in der Schweiz basiert erstmals auf einer erweiterten Datenbasis.</strong></p>
<p>Als die VOX-Analysen eidgenössischer Urnengänge 1977 gestartet wurden, basierten sie auf einer Befragung von insgesamt 700 repräsentativ ausgewählten Stimmberechtigten. 1986 ging man dazu über, 1000 Personen miteinzubeziehen, und mit der aktuellen Ausgabe sind es erstmals 1500. Seit 1995 werden die Daten nicht mehr mittels face-to-face-Interviews erhoben, sondern aufgrund computergesteuerter Telefoninterviews. Rund 75 BefragungerInnen des gfs-befragungsdienstes leisten dieses Arbeit in den ersten 10 Tagen nach der Volksabstimmung. </p>
<p>Die Erweiterung der Stichprobe wurde dank einer aufgestockten Unterstützung der Bundeskanzlei möglich. Basierend auf den Ueberlegungen, die zum neuen Sprachgesetz führten, beteiligt sich die Zentrale des Bundesrates beginnend mit 2010 für vier Jahre an der Verbesserung der Befragungsgrundlage. Neu werden 800 Personen in der deutschsprachigen Schweiz, 400 in der französischen und 300 in der italienischsprachigen befragt. Für gesamtschweizerische Aussagen werden sie ins richtige Verhältnis gesetzt, eröffnen aber so verbesserte sprachrgionale Aussagen.</p>
<p>Der Forschungsverbund, bestehend aus den politikwissenschaftlichen Instituten der Universitäten Zürich, Genf und Bern und dem Forschungsinstitut gfs.bern, wird die erweiterte Stichprobe inskünftig nutzen, um bei sprachregional signifikanten Unterschieden im Stimmverhalten, die Ursachenanalyse nach Sprache verfeinert vornehmen zu können. Dabei werden das Stimmverhalten nach Merkmalsgruppen sowie die Bewertung der Argumente für die deutsch-, französisch- und italienischsprachige Schweiz separat vorgenommen werden. </p>
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		<title>Die Krux mit &#8220;Prognosen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 13:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SRG publiziert die Vorbefragungen zu Volksabstimmungen wieder, die unser Forschungsinstitut, gfs.bern, erstellt. Sie warnt davor, Ergebnisse zum Stand der Meinungsbildung automatisch als Prognosen interpretieren.
Der Anlass ist klar: Am 29. November 2010 wurde die Minarett-Initiative mit 57 Prozent der Stimmenden angenommen.
Die letzte Vorbefragung der SRG hatte noch 37 Prozent Zustimmung und 53 Prozent Ablehnung ergeben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die SRG publiziert die Vorbefragungen zu Volksabstimmungen wieder, die unser Forschungsinstitut, gfs.bern, erstellt. Sie warnt davor, Ergebnisse zum Stand der Meinungsbildung automatisch als Prognosen interpretieren.</strong></p>
<p>Der Anlass ist klar: Am 29. November 2010 wurde die Minarett-Initiative mit 57 Prozent der Stimmenden angenommen.<br />
Die letzte Vorbefragung der SRG hatte noch 37 Prozent Zustimmung und 53 Prozent Ablehnung ergeben. </p>
<p>Direkte Prognosen sind das auf keinen Fall. Zum Beispiel wegen den Unentschiedenen, die 10 Prozent ausmachten, oder wegen der Teilnahme an der Abstimmung, die erst da einsetzt. </p>
<p>Beides änderte die letzten Zahlen, weshalb &#8220;punktgenaue Prognosen&#8221; und &#8220;prozentgenaue Fehlprognosen&#8221; so nicht möglich sind.</p>
<p>gfs.bern und die SRG sind sich dessen bewusst; die Prognose war denn auch nicht, dass dass die Inititive 37 Prozent Zustimmung erhalten werden. Vielmehr ging man von einem &#8220;atypischen Fall der Meinungsbildung&#8221; aus, wobei der &#8220;Ausgang unsicher&#8221; sei.</p>
<p>Zu den wichtigsten <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/04/24/Schweiz/Wieder-SRG-Umfragen-vor-Abstimmungen">Lernprozessen</a>, gehört, nicht eine beliebige Zahl heraus zu greifen und diese zu verabsolutieren. Sondern auch die Interpretationen, die geliefert werden, mitzuberücksichtigen. </p>
<p>Die Empfehlung des Fög-Gutachtens richtet sich an die Produzenten von Umfragen und deren Vermittler. Die Analyse der Berichterstattung ergab nämlich, dass die Sekundärzitierungen durch Zweitmedien zu fast der Hälfte die Ergebnisse und Wertungen der Umfrage überinterprierten.</p>
<p>Die SRG und gfs.bern werden sich an diese Empfehlung halten und Unsicherheiten deutlicher kommunizieren. Sie gehen davon aus, dass auch die nachgelagerten Vermittler ein Interesse haben, den Vorfall bei der Minaretts-Initiative zu vermeiden.</p>
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		<title>Die SRG publiziert die gfs-Umfragen vor Abstimmungen wieder</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/1077/die-srg-publiziert-die-gfs-umfragen-vor-abstimmungen-wieder/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 10:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SRG SSR idée suisse wird künftig wieder Trendum­fragen vor eidgenössischen Abstimmungen publizieren. Generaldirektor Armin Walpen hat auf Empfehlung der Chefredaktoren-Konferenz SRG SSR beschlos­sen, den nach der Minarett-Abstimmung vom 29. November 2009 erlassenen Publikationsstopp aufzuheben.
Von der SRG SSR in Auftrag gegebene vertiefte Abklärungen haben unter anderem ergeben, dass die Diskrepanz zwischen den Resultaten der zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die SRG SSR idée suisse wird künftig wieder Trendum­fragen vor eidgenössischen Abstimmungen publizieren. Generaldirektor Armin Walpen hat auf Empfehlung der Chefredaktoren-Konferenz SRG SSR beschlos­sen, den nach der Minarett-Abstimmung vom 29. November 2009 erlassenen Publikationsstopp aufzuheben.</strong></p>
<p>Von der SRG SSR in Auftrag gegebene vertiefte Abklärungen haben unter anderem ergeben, dass die Diskrepanz zwischen den Resultaten der zweiten Minarett-Trendumfrage und dem Abstimmungsergebnis mit grosser Wahrscheinlichkeit auf ein «sozial erwünschtes» Antwortverhalten eines Teils der Befragten zurückzuführen ist. Das heisst, dass Befürworter der Initiative ihre Zustimmung entweder durch Verweigerung von Angaben oder durch falsche Antworten verborgen haben. Die SRG SSR und gfs.bern werden künftig bei Befragungen zu sensiblen Vorlagen besondere Vorsichtsmassnahmen treffen. </p>
<p>Eine erste externe und unabhängige methodische Überprüfung ergab, dass die Befragung nach international anerkannten Standards und nach bestem heute verfügbaren Wissen und Know-how durchgeführt worden ist. </p>
<p>Eine medial-politische Vertiefungsstudie der Universität Zürich, Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft (FÖG) unter der Leitung von Prof. Kurt Imhof, kommt nun zum Schluss, dass die Befragung in einem Meinungsklima stattfand, das ein «sozial erwünschtes» Antwortverhalten von Befürwortern der Initiative stark begünstigt hat. </p>
<p>Laut FÖG haben SRG SSR und gfs.bern die Befunde der Umfrage durchaus differenziert kommuniziert. So wurde ausdrücklich festgehalten, die Meinungsbildung verlaufe atypisch für eine Initiative und der Ausgang der Abstimmung sei «unsicher». Eine systematische Medienauswertung ergab aber laut FÖG, dass diese Befunde der Umfrage in den Medien nur ungenügend aufgenommen wurden und dass fast die Hälfte der Medienberichte den Eindruck vermittelten, das Ergebnis der Abstimmung stehe schon fest. </p>
<p>Die SRG SSR und gfs.bern werden unter Berücksichtigung dieser Analyse bei künftigen Trendumfragen mit ähnlichem Konfliktmuster wie bei der Minarett-Initiative zusätzliche publizistische und methodische Begleitmassnahmen treffen. Dazu gehören nicht nur die wesentlich stärkere Beachtung eines möglichen «sozial erwünschten» Antwortverhaltens von Befragten, sondern auch Umfrage-Begleitstudien zum verbesserten Einbezug der Argumente und des Meinungsklimas. Diese Massnahmen haben zum Ziel, grössere Diskrepanzen zwischen dem Umfrageresultat und dem tatsächlichen Abstimmungsergebnis möglichst zu vermeiden. </p>
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		</item>
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		<title>Menschen. Meinungen. Märkte.</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 17:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[gfs.bern wird am 1. April volljährig, denn vor genau 18 Jahren eröffnete ich das damalige Berner Büro des GfS-Forschungsinstituts. Zuerst war es eine Zweigstelle des Zürcher Büros. 2004 wurden dann zwei verselbständigte Forschungsinstitute daraus, die zusammen den GfS-Befragungsdienst unterhalten. Jetzt geht es darum, die Zukunft unseres Instituts zu gestalten.

Diese Woche erhielt das Berner Büro neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>gfs.bern wird am 1. April volljährig, denn vor genau 18 Jahren eröffnete ich das damalige Berner Büro des GfS-Forschungsinstituts. Zuerst war es eine Zweigstelle des Zürcher Büros. 2004 wurden dann zwei verselbständigte Forschungsinstitute daraus, die zusammen den GfS-Befragungsdienst unterhalten. Jetzt geht es darum, die Zukunft unseres Instituts zu gestalten.</strong></p>
<p><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/gfs.bern-Logo-Beschriftung_gross-300x56.jpg" alt="gfs.bern-Logo-Beschriftung_gross" title="gfs.bern-Logo-Beschriftung_gross" width="300" height="56" class="alignnone size-medium wp-image-1064" /></p>
<p>Diese Woche erhielt das Berner Büro neue Firmenschilder, und schon bald werden alle MitarbeiterInnen neue Visitenkarten haben und neues Briefpapier benutzen. Im Verlaufe des Jahres wird die Website angepasst, und werden die Formate für Grafiken, Präsentationen und Berichte vereinheitlicht werden.</p>
<p>Zwei Gedanken prägen den erneuerten Auftritt: gfs.bern hat inskünftig zwei Kernkompetenzen: die Politik- und die Kommunikationsforschung. Beide sollen gleichwertig gepflegt werden. Im Politikbereich sind wir stark etabliert; der so generierte Umsatz wächst aber seit Längerem nicht mehr. Im Kommunikationsbereich ist es gerade umgekehrt: Wir sind hier erst seit rund 5 Jahren nahmhaft tätig, dafür legen wir hier mit jedem Abschluss zu. gfs.bern bleibt ein Forschungsinstitut; es wird keine Politik- und Kommunikationsberatung betreiben, wenn es zu den aufgeworfenen Fragen nicht selber Forschungsprojekte realisiert (hat). Bei diesen stehen drei Stichworte im Zentrum des Interesses, die neu auch den claim im Logo bilden:</p>
<p><em>Menschen: </em>BürgerInnen, MediennutzerInnen und KonsumentInnen beschäftigen uns weiterhin zentral. Ihr Handeln, ihr Denken und ihr Fühlen zu erschliessen, ist und bleibt unsere Hauptaufgabe.</p>
<p><em>Meinungen:</em> Vielfach reicht es nicht, alleine über Bestandesaufnahmen zu verfügen. Denn für Annahmen über das Kommende braucht man auch Trends. Erst aus der Entwicklung der Meinungsbildung kann man schliessen, was einen in der unmittelbaren Zukunft erwartet. Das für Staat und Unternehmungen zu leisten, ist unsere zweite wichtige Beschäftigung.</p>
<p><em>Märkte:</em> Die Statik der Oeffentlichen Meinung ist vorbei. Zahllose Akteure nehmen heute auf sie Einfluss, und wer von ihr abhängig ist, tut gut daran, sich an ihrer Dynamik auszurichten. Unsere dritte Aufgabe ist es deshalb, politische und kommunikative Entscheidung im Abhängigkeit von Märkten zu untersuchen.</p>
<p>Wir hoffen, unsere geschätzte Kundschaft auch in Zukunft überzeugen und so auch erweitern zu können!</p>
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		</item>
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		<title>gfs.bern schliesst 2009 mit einem Rekord-Umsatz ab.</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Forschungsinstitut gfs.bern erzielte 2009 mit 3.2 Millionen Schweizer Franken Umsatz Rekord-Umsatz. Mit einer Auffrischung der Corporate Identity will gfs.bern die in den letzten Jahren neu erarbeitete Position in der Kommunikationsforschung neben dem Standbein in der Politikforschung 2010 deutlicher zum Ausdruck bringen. 
2009 erzielt das Forschungsinstitut gfs.bern einen Umsatz von 3.2 Millionen Schweizer Franken und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Forschungsinstitut gfs.bern erzielte 2009 mit 3.2 Millionen Schweizer Franken Umsatz Rekord-Umsatz. Mit einer Auffrischung der Corporate Identity will gfs.bern die in den letzten Jahren neu erarbeitete Position in der Kommunikationsforschung neben dem Standbein in der Politikforschung 2010 deutlicher zum Ausdruck bringen. </strong></p>
<p>2009 erzielt das Forschungsinstitut gfs.bern einen Umsatz von 3.2 Millionen Schweizer Franken und übertraf damit den bisherigen Umsatzrekord aus dem Jahr 2007 (3.05 Millionen Schweizer Franken). </p>
<p>73 Projekte hat das Forschungsinstitut gfs.bern 2008 angefangen oder beendet. 36 Projekte leitete Claude Longchamp, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Lukas Golder leitete 20 Projekte und Urs Bieri 17; beide sind als Senior-Projektleiter Mitglieder der Geschäftsleitung.</p>
<p>Die zentralen Kundengruppen von gfs.bern sind Verbände und staatlichen Stellen, gefolgt von Medien und Kommunikationsfirmen. Branchenmässig sind Pharma, Elektrizität und Detailhandel die wichtigsten. </p>
<p>Die SRG als Kunde machte 2009 7 % des Umsatzes aus. Mehrere Kundenreaktionen zeigten, dass die Kontroverse um die Umfrage zur Minarett-Initiative zwar die mediale Reputation betraf, nicht aber das kundenseitige Vertrauen in die Leistungen. Auf diese guten und langfristigen Beziehungen zu Kunden will gfs.bern weiter bauen und sieht weitere Wachstumspotenziale. </p>
<p>Die seit 2005 schrittweise aufgebaute und erfolgreiche Diversifizierung in den Bereich der Kommunikationsforschung hat nun auch Eingang in die aufgefrischte Corporate Identity gefunden. Mit dem Claim &#8220;Menschen . Meinungen . Märkte&#8221; wird unsere Position der öffentlichen Meinung auf verschiedenen Märkten im Bereich Politik und Kommunikation deutlich gemacht. Wir wollen damit klarer noch als bisher den Markt der Analysen für Organisationskommunikation und für Issue-Analysen ansprechen. Die Kombination von Medienanalyse und Befragungen bei relevanten Anspruchsgruppen soll verstärkt in der Privatwirtschaft als Mittel zur Kommunikationsplanung und –umsetzung genutzt werden.</p>
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		<title>Stimmbeteiligung der Jungen sinkt</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/1045/stimmbeteiligung-der-jungen-sinkt/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine systematische Analyse der VOX-Befragungen seit 2000 legt offen: Das Gewicht der Jungen bei Abstimmungen sinkt, weil sie sich immer weniger am Abstimmungen beteiligen.
Für grössere Grafik Bild anklicken
Die Stimmbeteiligung hängt in der Schweiz vom zugkräftigen Abstimmungsthemen ab. Ohne solche liegt sie zwischen 30 und 40 Prozent, mit solchen sind Teilnahmewerte über 50 Prozent möglich. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine systematische Analyse der <a href="http://www.gfsbern.ch/publikationen/fberichte.php?showid=357&#038;lang=de&#038;sub2=">VOX-Befragungen seit 2000</a> legt offen: Das Gewicht der Jungen bei Abstimmungen sinkt, weil sie sich immer weniger am Abstimmungen beteiligen.</strong></p>
<p><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/voxtrend2009_TeilnAbstAlter.jpg" target="_blank"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/voxtrend2009_TeilnAbstAlter_kl.jpg" alt="verlauf" title="verlauf" width="300" height="213" class="alignnone size-medium wp-image-7212" /></a><br /><i>Für grössere Grafik Bild anklicken</i></p>
<p>Die Stimmbeteiligung hängt in der Schweiz vom zugkräftigen Abstimmungsthemen ab. Ohne solche liegt sie zwischen 30 und 40 Prozent, mit solchen sind Teilnahmewerte über 50 Prozent möglich. Im Schnitt nehmen etwa 45 Prozent der Stimmberechtigten an eidgenössischen Volksabstimmung teil. </p>
<p>Das gilt für die unter 30jährigen eindeutig nicht. Zwar schwankt auch hier die Beteiligungshöhe mit den Abstimmungsthemen. Doch ist das Beteiligungsniveau immer tiefer. Und die Differenz nimmt zu.</p>
<p>In der Legislaturperiode 2004-2007 betrug der Unterschied in der Teilnahme der über resp. unter 30jährigen 21 Prozent. In der laufenden sind es 35 Prozent. Der Extremwerte wurde am 8. Februar 2009 erreicht. Damals betrug die Differenz satte 54 Prozent.</p>
<p>Daraus folgt auch, dass die mittlere Beteiligung der unter 30jährigen an eidgenössischen Volksabstimmungen sinkt. sie entwickelte sich im legislaturvergleich von 20 auf 14 prozent, während sie bei den über 30jährigen von durchschnittlich 41 auf 48 prozent stieg.</p>
<p>Ueber die Gründe kann man ohne weitere Untersuchungen nur spekulieren. Zwar tauchen Junge als Akteure in Form von Jungpartei immer wieder auf. Doch entsteht dadurch keine dauerhafte Identifikation mit der direkten Demokratie. Das gilt häufig auch dann wenn Junge ein Teil der Kampagnenargumente und der -werbund sind. Denn es gibt eine Norm zur Teilnahme. Diese ist wie bei allen themenabhängig, aber auf einem sehr tiefen Niveau. Und es gibt keine Hinweise darauf, dass immer die gleichen Jungen stimmen gehen. Vielmehr kommt es in erhöhtem Masse dazu, dass selbst die Mobilisierung fallweise ausfällt. </p>
<p>Das erschwert auch die Einschätzungen der politischen Entwicklungen in der jüngsten Generation. Denn die, die sich bei Abstimmungen äussern, nicht nicht nur nicht zahlreich, sondern immer wieder andere!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Rolle sozialer Netzwerke in Abstimmungskampagnen. Facebook und Youtube als Teil der Grassroots-Mobilisierung</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/1036/neue-rolle-sozialer-netzwerke-in-abstimmungskampagnen-facebook-und-youtube-als-teil-der-grassroots-mobilisierung/</link>
		<comments>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/1036/neue-rolle-sozialer-netzwerke-in-abstimmungskampagnen-facebook-und-youtube-als-teil-der-grassroots-mobilisierung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mobilisierung über Internet gewinnt an Bedeutung. In kurzer Zeit kommt man auf diesem Weg an Gruppen heran, die in der Regel nicht oder nur selten an Abstimmungen teilnehmen. 
Auch dies ist ein Teil umfangreicher Abklärungen, die wir zum Verständnis von Abstimmungskampagnen treffen. Dass dieser Prozess immer stärker an den klassischen Meinungsführenden vorbeigeht, macht den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mobilisierung über Internet gewinnt an Bedeutung. In kurzer Zeit kommt man auf diesem Weg an Gruppen heran, die in der Regel nicht oder nur selten an Abstimmungen teilnehmen. </p>
<p>Auch dies ist ein Teil umfangreicher Abklärungen, die wir zum Verständnis von Abstimmungskampagnen treffen. Dass dieser Prozess immer stärker an den klassischen Meinungsführenden vorbeigeht, macht den Meinungsbildungsprozess bei Abstimmungen umso spannender. Es gibt Einiges zu lernen, wie Claude Longchamp letzten Samstag in der <a href="http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Longchamp-erklaert-sich/story/25440476">Berner Zeitung</a> einräumte.</p>
<p>Wir sind daran.</p>
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		<title>Claude Longchamp, Institutsleiter gfs.bern nimmt in der NZZ Stellung zu Umfragen-Kontroverse und drückt Bedauern aus</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 14:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Claude Longchamp drückt im Namen von gfs.bern in der NZZ von heute sein Bedauern über den die Umfragen im Vorfeld der Minarett-Initiative aus. gfs.bern will solche Fälle künftig vermeiden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Claude Longchamp drückt im Namen von gfs.bern in der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/abstimmungsumfragen_und_entscheidungs-ambivalenzen_1.4626569.html">NZZ von heute </a>sein Bedauern über den die Umfragen im Vorfeld der Minarett-Initiative aus. gfs.bern will solche Fälle künftig vermeiden. </strong></p>
<p>Die Umfragen waren &#8220;state of the art&#8221; wie dies eine unabhängige Analyse bestätigt. Die Erklärung der Abweichung zwischen Umfrage und Resultat ist auch nicht bei der Handy-Problematik zu suchen.</p>
<p>Hauptursache der Abweichung ist eine spezifische Form der Meinungsbildung. 31% der Teilnehmenden in der VOX-Analyse geben an, erst in den letzten zwei Wochen vor der Abstimmung ihre Entscheidung getroffen zu haben und zwischen Abstimmung und mittlerem Befragungstag der letzten Vorumfrage liegen 18 Tage. Die zeitliche Erklärung ist demnach bedeutender als die methodische. gfs.bern arbeitet demnach stark an der Unterscheidung zwischen einer Momentaufnahme wie sie Umfragen darstellen und von Prognosen, zu denen sie meist ohne tiefere Reflexion gemacht werden.</p>
<p>Eine erhärterte Erklärung der methodisch bedingten Abweichung knüpft bei der sozialen Erwünschtheit an. Dabei handelt es sich aber nicht um &#8220;Lügen in Umfragen&#8221; wie dies teilweise behauptet wird. gfs.bern spricht von der &#8220;Entscheidungsambivalenz&#8221;, die sich bei der Minarett-Initiative besonders stark zeigte. &#8220;In der Meinungsbildung kann das bedeuten, man ist eher für ein Ja oder unschlüssig, gibt das in der Umfrage so an und stimmt dann Ja. Oder aber man bekundet, nicht teilnehmen zu wollen, verweigert allenfalls sogar ein Interview und stimmt Ja. Das ist aber selten und für uns ein Spezialfall.&#8221; sagt Claude Longchamp gegenüber Martin Senti, welcher für die NZZ das Interview führte.</p>
<p>Solche Spezialfälle sind möglich, wenn ein Thema lange tabuisiert war und die Thematisierung erst im Abstimmungskampf geschieht. Hier können auch Gruppen mobilsiert werden, die eine Chance sehen, ein Protestsignal zu senden. Probleme wie bei der Minarettinitiative gab es bei gfs.bern noch nie. Schwierigkeiten mit anderen erwarteten Mehrheiten traten 1999 bei der Mutterschaftsversicherung und 2004 bei der erleichterten Einbürgerung der dritten Generation auf. 50 korrekte Analysen stehen dem gegenüber. Die Umfragen sind in 95 Prozent der Fälle brauchbar.</p>
<p>gfs.bern arbeitet an den Modalitäten, die Datensätze aus SRG-Umfragen für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Obwohl Prognosen schwierig sind, stellt Claude Longchamp die Aussage, dass er für die Hochrechnungen der eidgenössischen Abstimmung vom 7. März 2010 wieder am Bildschirm zu sehen sein wird.</p>
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		<title>100. VOX-Analyse eidgenössischer Volksabstimmungen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 13:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sitzfindige Zahlenkundler werden einen Einwand anmelden. Es sei die 101., nicht die 100., welche heute morgen erschien. In der Tat ist es die 101. Befragung, aber eben: erst zum 100. Abstimmungswochenende. 
Das kam so: 2004 stimmt wir an einem Weekend über 9 Gegenstände ab. Eine Nachanalyse auf Befragungsbasis zu allen neu Gegensänden in einer Befragung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sitzfindige Zahlenkundler werden einen Einwand anmelden. Es sei die 101., nicht die 100., welche heute morgen erschien. In der Tat ist es die 101. Befragung, aber eben: erst zum 100. Abstimmungswochenende. </strong></p>
<p>Das kam so: 2004 stimmt wir an einem Weekend über 9 Gegenstände ab. Eine Nachanalyse auf Befragungsbasis zu allen neu Gegensänden in einer Befragung hätte rund 1,5 Stunden pro Interview gedauert. Deshalb enschieden wir uns eine a- und eine b-Ausgabe zu machem zu diesem Abstimmungstag. Und so gibt es 101 Befragung zu 100 Abstimmungswochenenenden.</p>
<p>Die erste VOX-Analyse war am 13. März 1977. Seither sind alle Abstimmungssonntag lückenlos nNachbefragung, sind die Ergebnisse in einer Datenbank systematisiert wirde und werden die Hauptergebnisse im zirka 2 Monaten nach der Abstimmung der allgemeinen vorgesellt.</p>
<p>Die VOX-Analysen gehören seit zu den anerkannten Instrumenten der empirischen Politikforschung. WissenschafterInnen nutzen sie, Politiker schauen gespannt in die Ergbnisse, Medien berichten darüber, und PR-Leute nutzen sie für die Planung von Kampagnen. Schulen bestellen vor allem aussenpolitischen Themen dutzendweise, die Unterschungen im politischen Unterricht zu verwenden, und nicht selten informierten sich Diplomaten und ausländische Organisationen auf diesem Weg über die Schweizer Eigenheit im politischen System. </p>
<p>Die VOX-Analysen sind aus einer privaten Initiative hervorgegangen. Katalysator war die erste Ueberfremdungsinitiative von James Schwarzenback 1970, die beinahme reäusserte. In der Folge wertete man die Bedingungen des Jas und des Neins wissenschaftlich, um lehren für die Zukunft ziehen zu können. Beteiligung waren das die Schweizerische Gesellschaft für praktische Sozialforschung, die Wirtschaftsföderung in Zürich und etwas verspätet die Bundeskanzlei und die Universität Bern. Seit 1977 wird die VOX-Analyse regelmässig auf Befragungsbasis realisiert. Durchgeführt werden die Studien abwechslungsweise von einem der drei politikwissesnchaftlichen Institute der Universität Bern, Genf und Zürich, koordiniert werden sie von gfs.bern.</p>
<p>&#8220;VOX POPULI &#8211; VOX DEI&#8221;, lautete bei den Römern die höchste Realität. Heute geht sie nicht mehr von Gott aus, der seine Stimme auf sein Volk überträgt. Nein, sie geht vom Volk aus, und sie muss richtig verstanden werden. Deshalb VOX-Analysen!</p>
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