Archive for März, 2010

gfs.bern schliesst 2009 mit einem Rekord-Umsatz ab.

Das Forschungsinstitut gfs.bern erzielte 2009 mit 3.2 Millionen Schweizer Franken Umsatz Rekord-Umsatz. Mit einer Auffrischung der Corporate Identity will gfs.bern die in den letzten Jahren neu erarbeitete Position in der Kommunikationsforschung neben dem Standbein in der Politikforschung 2010 deutlicher zum Ausdruck bringen.

2009 erzielt das Forschungsinstitut gfs.bern einen Umsatz von 3.2 Millionen Schweizer Franken und übertraf damit den bisherigen Umsatzrekord aus dem Jahr 2007 (3.05 Millionen Schweizer Franken).

73 Projekte hat das Forschungsinstitut gfs.bern 2008 angefangen oder beendet. 36 Projekte leitete Claude Longchamp, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Lukas Golder leitete 20 Projekte und Urs Bieri 17; beide sind als Senior-Projektleiter Mitglieder der Geschäftsleitung.

Die zentralen Kundengruppen von gfs.bern sind Verbände und staatlichen Stellen, gefolgt von Medien und Kommunikationsfirmen. Branchenmässig sind Pharma, Elektrizität und Detailhandel die wichtigsten.

Die SRG als Kunde machte 2009 7 % des Umsatzes aus. Mehrere Kundenreaktionen zeigten, dass die Kontroverse um die Umfrage zur Minarett-Initiative zwar die mediale Reputation betraf, nicht aber das kundenseitige Vertrauen in die Leistungen. Auf diese guten und langfristigen Beziehungen zu Kunden will gfs.bern weiter bauen und sieht weitere Wachstumspotenziale.

Die seit 2005 schrittweise aufgebaute und erfolgreiche Diversifizierung in den Bereich der Kommunikationsforschung hat nun auch Eingang in die aufgefrischte Corporate Identity gefunden. Mit dem Claim “Menschen . Meinungen . Märkte” wird unsere Position der öffentlichen Meinung auf verschiedenen Märkten im Bereich Politik und Kommunikation deutlich gemacht. Wir wollen damit klarer noch als bisher den Markt der Analysen für Organisationskommunikation und für Issue-Analysen ansprechen. Die Kombination von Medienanalyse und Befragungen bei relevanten Anspruchsgruppen soll verstärkt in der Privatwirtschaft als Mittel zur Kommunikationsplanung und –umsetzung genutzt werden.

Stimmbeteiligung der Jungen sinkt

Eine systematische Analyse der VOX-Befragungen seit 2000 legt offen: Das Gewicht der Jungen bei Abstimmungen sinkt, weil sie sich immer weniger am Abstimmungen beteiligen.

verlauf
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Die Stimmbeteiligung hängt in der Schweiz vom zugkräftigen Abstimmungsthemen ab. Ohne solche liegt sie zwischen 30 und 40 Prozent, mit solchen sind Teilnahmewerte über 50 Prozent möglich. Im Schnitt nehmen etwa 45 Prozent der Stimmberechtigten an eidgenössischen Volksabstimmung teil.

Das gilt für die unter 30jährigen eindeutig nicht. Zwar schwankt auch hier die Beteiligungshöhe mit den Abstimmungsthemen. Doch ist das Beteiligungsniveau immer tiefer. Und die Differenz nimmt zu.

In der Legislaturperiode 2004-2007 betrug der Unterschied in der Teilnahme der über resp. unter 30jährigen 21 Prozent. In der laufenden sind es 35 Prozent. Der Extremwerte wurde am 8. Februar 2009 erreicht. Damals betrug die Differenz satte 54 Prozent.

Daraus folgt auch, dass die mittlere Beteiligung der unter 30jährigen an eidgenössischen Volksabstimmungen sinkt. sie entwickelte sich im legislaturvergleich von 20 auf 14 prozent, während sie bei den über 30jährigen von durchschnittlich 41 auf 48 prozent stieg.

Ueber die Gründe kann man ohne weitere Untersuchungen nur spekulieren. Zwar tauchen Junge als Akteure in Form von Jungpartei immer wieder auf. Doch entsteht dadurch keine dauerhafte Identifikation mit der direkten Demokratie. Das gilt häufig auch dann wenn Junge ein Teil der Kampagnenargumente und der -werbund sind. Denn es gibt eine Norm zur Teilnahme. Diese ist wie bei allen themenabhängig, aber auf einem sehr tiefen Niveau. Und es gibt keine Hinweise darauf, dass immer die gleichen Jungen stimmen gehen. Vielmehr kommt es in erhöhtem Masse dazu, dass selbst die Mobilisierung fallweise ausfällt.

Das erschwert auch die Einschätzungen der politischen Entwicklungen in der jüngsten Generation. Denn die, die sich bei Abstimmungen äussern, nicht nicht nur nicht zahlreich, sondern immer wieder andere!