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	<title> &#187; Urs Bieri</title>
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		<title>Lieber Robert Nieth aus Walchwil</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 15:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Besten Dank für Ihren Leserbrief in der Neuen Luzerner Zeitung (online und Print), den ich mit Interesse und einem nicht unbeträchtlichen Erstaunen zur Kenntnis genommen habe. Ich darf Sie zitieren :
&#8220;Wie aussagekräftig und verlässlich sind eigentlich die Umfragen, die das GfS-Institut von Claude Longchamp (SP) für ein vermutlich nicht zu bescheidenes Honorar regelmässig für SF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besten Dank für Ihren Leserbrief in der Neuen Luzerner Zeitung (online und Print), den ich mit Interesse und einem nicht unbeträchtlichen Erstaunen zur Kenntnis genommen habe. Ich darf Sie zitieren :</p>
<p><em>&#8220;Wie aussagekräftig und verlässlich sind eigentlich die Umfragen, die das GfS-Institut von Claude Longchamp (SP) für ein vermutlich nicht zu bescheidenes Honorar regelmässig für SF DRS (auch zu 95 Prozent SP) durchführt? Ich sehe ihn noch vor mir, diesen Claude Longchamp, wie er vor etwa drei Wochen genüsslich das Resultat der neuesten Volksbefragung auskostete. Es kam, wie es kommen musste! Mit maliziösem Lächeln und in seiner gewohnt überlegenen Manier verkündete er: Alle Parteien könnten ihre Anteile mehr oder weniger halten, ausgenommen – wie könnte es anders sein – die SVP, die von fast 29 auf zirka 22 Prozent absacken würde. Wunschträume von Herrn Longchamp oder das Orakel von Delphi für die SVP? (&#8230;) Statt «Quo vadis SVP» müsste es eigentlich heissen «Quo vadis Claude Longchamp» mit seinen oftmals krassen Fehlprognosen.&#8221;</em></p>
<p>Als Kommunikator von komplexen Zusammenhängen bin ich mir gewohnt, Texte auf verständliche Kernbotschaften zu reduzieren, gleiches mache ich mit Ihrem Text. Sie sagen:</p>
<p>1.) Vor drei Wochen verkündete Claude Longchamp die neusten Resultaten einer &#8220;Volksbefragung&#8221;, welche sich, das entnehme ich im Weiteren aus Ihrem Text, mit der Wählerstärke verschiedener Parteien befasst.<br />
2.) Herr Longchamp tat dies mit unverholener Schadenfreude gegenüber dem, was er da gleich erzählen würde&#8230;<br />
3.)&#8230;nämlich, dass einzig und alleine die SVP seit den letzten Wahlen an Stärke eingebüsst hat, von 29 auf 22%<br />
4.) dies erwiesenermassen falsch sei und damit nichts weiteres als ein Beispiel für die &#8220;oftmals krassen Fehlprognosen&#8221; von Herrn Longchamp darstellen.</p>
<p>Ich darf gerne zu jedem Punkt einzeln Stellung nehmen:</p>
<p>1.) Herr Longchamp hat vor etwa drei Wochen definitiv keine Resultate zu Wählerstärken &#8220;verkündet&#8221;. Er tat dies auch nicht vor vier oder fünf Wochen, sondern das letzte Mal im November 2007 im Nachtrag an die nationalen Parlamentswahlen. Ich vermute stark, Sie beziehen sich auf <a href="http://www.isopublic.ch/publikationen/pdf/Be20090220.pdf">diese Studie</a>, mit der Herr Longchamp und gfs.bern nichts zu tun haben.<br />
2.) versteht es sich von selbst, dass wenn Herr Longchamp keine Resultate &#8220;verkündet&#8221; hat, dies auch nicht mit unverholener Schadenfreude tun konnte.<br />
3.) stammen in der Folge auch die von Ihnen angeführten Zahlen nicht von Herrn Longchamp, und sind<br />
4.) somit schwerlich als Beleg für Fehlprognosen von Herrn Longchamp zu verwenden. </p>
<p>Gerade mit diesen sogenannten Fehlprognosen ist es sowieso so eine Sache, da wir ja explizit keine Prognosen, sondern nur Bestandesaufnahmen zum Zeitpunkt der Befragung machen. Bei Abstimmungen und Wahlenb sind diese Befragungen am Wochenende der Entscheidung rund 16 Tage alt und nur dann als Prognose brauchbar, wenn in diesen 16 Tagen gar nichts mehr passieren würde, was Einfluss auf die Stimm- oder Wahlabsichten der Schweizer und Schweizerinnen nehmen würde. Angesichts der Tatsache, dass zwei Abstimmungs-Kommitees und alle Parteien genau solches beabsichtigen, eine recht unsinnige Annahme.</p>
<p>Sie sehen, lieber Herr Robert Nieth (SVP) aus Walchwil, von Ihren vier Aussagen zu Herr Longchamp sind vier erwiesenermassen falsch. Auf einer solchen wackligen Basis beurteilen zu wollen, &#8220;wie aussagekräftig und verlässlich&#8221; die Umfragen des Forschungsinstitus gfs.bern sind, erscheint mir zumindest fragwürdig. Problemlos vermag ich hingegen die Verlässlichkeit und Aussagekraft Ihres Leserbriefes zu beurteilen &#8211; gar keine!</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>Urs Bieri</p>
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		<title>&#8220;Hure der Wissenschaft&#8221; – Das Leben als Mitarbeiter von gfs.bern während Wahlen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 08:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich arbeite seit 11 Jahren im Forschungsinstitut gfs.bern und bin damit, mit Verlaub, Teil der Marke &#8220;Longchamp&#8221;. Einer von bis zu 50 Personen, welche hinter der Analysearbeit von Claude Longchamp stehen. Und damit auch einer von bis 50 Personen, welche in den letzten Wochen und Monaten als Manipulator, Alchemist, Zahlenprostituierter oder Hure der Wissenschaft (zugegebenermassen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite seit 11 Jahren im Forschungsinstitut gfs.bern und bin damit, mit Verlaub, Teil der Marke &#8220;Longchamp&#8221;. Einer von bis zu 50 Personen, welche hinter der Analysearbeit von Claude Longchamp stehen. Und damit auch einer von bis 50 Personen, welche in den letzten Wochen und Monaten als Manipulator, Alchemist, Zahlenprostituierter oder Hure der Wissenschaft (zugegebenermassen: die &#8220;Hure&#8221; ist schon ein paar Jahre alt) betitelt wurde, welcher sich zudem irrt, täuscht, wie schon 1999/2003 total verhauen wird, schlicht behauptet, sich auf pseudowissenschaftlichen Hokus-Pokus stützt und zudem mindestens jedes und alles mehrfach verheimlicht, zum absoluten Gegenteil und wieder zurück gewichtet, und dabei trotzdem noch mindestens 5% daneben liegt, wie ja diese, diese, diese und diese Studie, Analyse, Kommentar, hochwissenschaftliche Stimme aus Deutschland oder auch nur Tischgespräch einwandfrei beweisen würde. Nicht zu vergessen die regelmässigen anonymen Kommentare auf unseren Blogs, die dermassen unter der Gürtellinie lagen, dass schon das notwendige Löschen eigentlich zu viel der Aufmerksamkeit war, und die ebenso anonyme Briefpost.</p>
<p>Es versteht sich von selbst, dass die Marke &#8220;Longchamp&#8221; und all ihre Vertreter, all diese Vorwürfe in stoischer Ruhe zu ertragen haben, alles andere wäre ja ein klares Zeichen für Eitelkeit, Unsicherheit, Schweissperlen auf der Stirn, ein untrügliches Zeichen für davonschwimmende Schafsfelle, unangebrachte Melancholie, Dünnhäutigkeit, Anzeichen für eine Person, die sich selber zu ernst nimmt oder schlechtes Verlierertum. Selbstverständlich darf die stoische Ruhe nicht nur äusserlich sein – nur ein völlige verinnerlichte wortlose Souveränität gegenüber all diese Vorwürfen sei die richtige Geisteshaltung, jedwelche Charakterprägung sei nur ein Zeichen untolerierbarer seelischer Schwäche (die ja sowieso nicht anders zu erwarten gewesen sei).</p>
<p>Nun ja, ich arbeite seit 11 Jahren im Forschungsinstitut gfs.bern und bin damit, mit Verlaub, Teil der Marke &#8220;Longchamp&#8221;. Und ich blieb in den letzten Wochen nicht ruhig. Ich war von der Aussen-Wahrnehmung unserer Forschungsarbeit (die sich nur am Rande mit meiner Innenwahrnehmung gedeckt hat) aufgeschreckt, traurig und auch enttäuscht. Ich habe mit meiner Frau diskutiert, wieso ich als Zahlenprostituierter bezeichnet wurde und trotzdem keiner bin. Ich habe mich in meinem Umfeld darüber ausgelassen, wieso ich als Manipulator bezeichnet werde und trotzdem keiner bin. Ich habe mich mit all den Studien, Analysen und Kommentaren auseinandergesetzt, welche aus meiner emotionalen Warte mehr auf (sprich: gegen) uns ausgerichtet waren und weniger auf das eigentliche Ereignis, die Wahlen. Ich habe über anonyme Kommentare und Briefe den Kopf geschüttelt und über Journalisten geflucht. Ich habe schlecht geschlafen und fühlte mich bewusst missverstanden. Kurz: Ich war nicht stoisch, ich hatte Gefühle und gab ihnen Ausdruck.</p>
<p>Nun sind die Wahlen vorbei und die Umfragen erwiesen sich durchschnittlich als 1% ungenau: ein bisschen mehr bei SP und SVP, deutlich weniger bei FDP und Grünen. Weder haben wir die Teilnahmeabsicht falsch eingeschätzt, noch der FDP ein nicht-existentes Fiasko attestiert, noch eine sowieso nicht ändernde Parteienlandschaft (wie man gestern in einigen medialen Kommentaren bei einer Verschiebung der SP von 25%! ihres Wähleranteil von &#8220;der nicht eingetroffenen, durch Umfragen herbeigeredeten&#8221; Verschiebung sprechen kann, entzieht sich sogar meiner Emotionalität) falsch eingeschätzt, geschweige denn war eine Prognose aufgrund der kantonalen Wahlen besser. Nun bin ich auch emotional, ich freue mich schlicht und einfach. Und zwar durchaus im Sinne eines breiten Grinsen. Aber viel mehr darf ich mir als Teil der Marke &#8220;Longchamp&#8221; nicht erlauben, denn ein Grinsen, das in ein zu lautes Lachen ausartet, wäre dann ja wieder ein Zeichen für einen schlechten Gewinner, der sich zu wichtig nimmt, sagt man, und würde das auch sofort öffentlich bescheinigen.</p>
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		<title>Wieso werden Gemeindefusionen abgelehnt und wieso nicht</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/142/wieso-werden-gemeindefusionen-abgelehnt-und-wieso-nicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 14:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeindezusammenlegungen sind erfahrungsgemäss eine emotionale Angelegenheit. Eine altbewährte Gemeindesituation und eine zugrundeliegende hochgradige Zufriedenheit mit der eigenen Wohngemeinde werden aufgebrochen und neu organisiert.





Entsprechend gibt es für Betroffene während eines Zusammenlegungsprozesses einiges zu verdauen. Im Auftrag des Kantons Aargau haben wir diesen &#8220;Verdauungsprozess&#8221; mit verschiedenen Blickwinkeln näher untersucht. Dabei durchleuchteten wir 7 erfolgreich zusammengeschlossene Gemeinden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Gemeindezusammenlegungen sind erfahrungsgemäss eine emotionale Angelegenheit. Eine altbewährte Gemeindesituation und eine zugrundeliegende hochgradige Zufriedenheit mit der eigenen Wohngemeinde werden aufgebrochen und neu organisiert.</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Entsprechend gibt es für Betroffene während eines Zusammenlegungsprozesses einiges zu verdauen. Im Auftrag des Kantons Aargau haben wir diesen &#8220;Verdauungsprozess&#8221; mit verschiedenen Blickwinkeln näher untersucht. Dabei durchleuchteten wir 7 erfolgreich zusammengeschlossene Gemeinden und 2 Gemeinden, welche sich für einen Alleingang entschieden haben und befragten in jeder Gemeinde jeweils rund 300 Stimmberechtigte und 6 Praxisexperten, welche den Abstimmungsprozess in einer engagierten Rolle begleitet hatten.</font></span></p>
<p><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Für die ausführlichen Erkenntnisse darf ich gerne auf die <a href="http://www.gfsbern.ch/publikationen/fberichte.php?lang=de&amp;showid=241">Schlussberichte </a>verweisen. Dem geneigten Blog-Leser möchte ich 5 zentrale Erkenntnisse nicht vorenthalten:</font></span><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Erstens ist die Angst vor Heimatverlust ein kritisches Grundgefühl, das in jedem Fusionsprojekt eine Rolle spielt. Damit scheint dieses Grundgefühl aber auch nicht allleine darüber zu entscheiden, ob eine Zusammenlegung an der Urne zustandekommt oder nicht. Oder in anderen Worten: Die Angst vor Heimatverlust erklärt nicht, wieso die einen Fusionen abgelehnt und die anderen angenommen werden. Bezeichnenderweise äussern Jahre nach der Gemeindezusammenlegung nur gerade 16% einen tatsächlich eingetroffenen Heimatverlust.</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Zweitens scheitern Gemeindezusammenlegungen offensichtlich dann, wenn der einen Gemeinde, und nur der einen, aus der Fusion ein klarer Nachteil erwächst. Eine einseitige Benachteiligung beobachten wir in allen gescheiterten Fusionsprojekten, während erfolgreiche Zusammenlegungen durch die Inexistenz einer solchen Benachteiligung auffallen. Bezeichnenderweise betonen Befragte in erfolgreich fusionierten Gemeinden, dass durch die Gemeindezusammenlegung keiner der postulierten Nachteile eingetroffen ist. Nur am Rande: Ein einseitiger Vorteil ist offensichtlich aber nicht zustimmungsmindernd, wie beispielsweise der Steuervorteil für Littau bei der beschlossenen Fusion Luzern/Littau gezeigt hat. </font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Drittens scheinen Zusammenlegungsabsichten immer dann von Erfolg gekürt zu sein, wenn sich während des Abstimmungskampfes eine klare und systematische Kommunikation aus Behördenhand beobachten lässt. Wurde eine solche Behördenkommunikation nicht beobachtet, schien ein Scheitern an der Urne eine unausweichliche Folge zu sein.</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Viertens genügt die Behördenkommunikation alleine aber nicht. Ebenso wichtig ist ein gleichgerichtetes Echo aus der Bevölkerung. Überall dort, wo die Behördenkommunikation mit auch kommunikativ engagierten Privatpersonen ergänzt wurde, resultierte eine erfolgreich beschlossene Fusion.</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Fünftens bedeut ein einmal beschlossener Gemeinde-Alleingang keineswegs einen sakrosankten Endzustand. Gerade auch in Gemeinden mit Beschluss zum Alleingang gehen sowohl Gegner wie auch Befürworter davon aus, dass in spätestens 15 Jahren wieder über eine Gemeindezusammenlegung nachgedacht wird.</font></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gemeindefusion Littau/Luzern – Knappe Zustimmung trotz grossmehrheitlichen Pro-Argumenten</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 12:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17.6.2007 beschlossen die Stimmberechtigten aus Littau und Luzern die Gemeindefusion. gfs.bern hat sich im Nachtrag zur Abstimmung mittels Nachbefragung mit den vier grossen &#8220;W&#8221; der Abstimmungsforschung befasst: &#8220;Wer&#8221;, stimmt &#8220;Wie&#8221;, tut dies &#8220;Warum&#8221; und will &#8220;Wie weiter&#8221; gehen. Der Schlussbericht liefert bei Interesse die dazugehörenden Antworten.

Neben der Beantwortung der vier grossen &#8220;W&#8221; mag die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega"><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2007/09/bild1.jpg" title="Bild_2"></a>Am 17.6.2007 beschlossen die Stimmberechtigten aus Littau und Luzern die Gemeindefusion. gfs.bern hat sich im Nachtrag zur Abstimmung mittels Nachbefragung mit den vier grossen &#8220;W&#8221; der Abstimmungsforschung befasst: &#8220;Wer&#8221;, stimmt &#8220;Wie&#8221;, tut dies &#8220;Warum&#8221; und will &#8220;Wie weiter&#8221; gehen. <a href="http://www.gfsbern.ch/pub/Fusionlittauluzern.pdf">Der Schlussbericht</a> liefert bei Interesse die dazugehörenden Antworten.</font></span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Neben der Beantwortung der vier grossen &#8220;W&#8221; mag die Nachanalyse als Schulbeispiel für ein sozialwissenschaftliches Phänomen dienen, das auf einen ersten Blick immer wieder staunende Blicke auslöst. Sozialwissenschaftlich gibt es nämlich einen wesentlichen Unterschied zwischen Zustimmung und Handlungsrelevanz.</font></span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Beginnen wir von vorne: Betrachten wir nur die Pro-Argumente für eine Gemeindefusion, schienen die Fusionsbefürworter in ihrer Argumentation flächendeckend verstanden worden zu sein:</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega"><br />
</font></span> <a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2007/09/bild2.jpg" title="Bild_1"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2007/09/bild2.jpg" alt="Bild_1" /></a></p>
<p><span lang="DE-CH"></span><span lang="DE-CH"><span lang="DE-CH"></span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Die Gemeindefusion wurde grossmehrheitlich mit einer Erhöhung des politischen Gewichts in Kanton, einer erhöhten wirtschaftlichen regionalen Konkurrenzfähigkeit und einer Steuersenkung in Littau in Verbindung gebracht. Diese drei Argumente sammeln über 60% Zustimmung hinter sich. Auf der anderen Seite zeigt sich gerade das Argument &#8220;Alle profitieren&#8221; nicht mehrheitlich geteilt und hochgradig polarisierend. </font></span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Schon eine einfache mathematische Rechenoperation offenbart also eine Diskrepanz zwischen Zustimmung zu befürwortenden Argumentationslinien (über 60%) und der Zustimmung zur Vorlage (rund 55%). Oder in anderen Worten: Offenbar teilten auch Abstimmungsteilnehmer befürworterische Argumentationslinien, stimmten dann aber trotzdem gegen die Vorlage.</font></span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Den Grund dafür kennt der geneigte Leser aus dem Alltag zu Genüge. Man kann durchaus eine Ansicht teilen, ohne deswegen sein Verhalten anzupassen. Nehmen wir dazu ein plakatives Beispiel aus dem Umgang mit dem motorisierten Individualverkehr. Ohne über entsprechende Umfrageresultate zu verfügen, gehe ich davon aus, dass grosse Mehrheiten der Schweizer Bevölkerung das Auto als Verursacher von Umweltverschmutzung durchaus in die Pflicht nehmen. Nichts desto trotz zeigt mir ein kurzer Blick auf die Strasse vor meinem Büro, dass offenbar die wenigsten deswegen ganz auf ihr Auto verzichten. Die Befürwortung der umweltschädigenden Wirkung des Autos führt also offenbar nicht spürbar zu einem Autoverzicht. </font></span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Eine gleiche Diskrepanz zwischen Einstellung und Handlungsrelevanz gibt es offensichtlich auch in Bezug auf die Argumentationslinien und ihre Wirkung auf den Stimmentscheid:</font></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega"><br />
<a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2007/09/bild1.jpg" title="Bild_2"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2007/09/bild1.jpg" alt="Bild_2" /></a></font></span></p>
<p><span lang="DE-CH"></span><span lang="DE-CH"><span lang="DE-CH"></span></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><font face="CG Omega">Eine sogenannte Regressionsanalyse zeigt nämlich (hier für die Stimmberechtigten Luzern), dass gerade das meistumstrittene Pro-Argument &#8220;Alle profitieren&#8221; am meisten (deshalb grosser Schriftgrad) Einfluss auf einen befürwortenden Stimmentscheid (deshalb grüne Schrift) hatte, während die meistgeteilten Pro-Argumente deutlich weniger Einfluss entfachen konnte. Die Befürworter der Gemeindefusion verfügten also auf den ersten Blick über drei mehrheitlich geteilte Argumente, auf den zweiten Blick aber hauptsächlich über ein entscheidwirksames – und das wird nicht mehrheitlich geteilt! Die Folge davon war die bekannte, relativ knappe Zustimmung zur Gemeindefusion Luzern.</font></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Viele Köche verderben nicht den Brei &#8211; im Gegenteil</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 10:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kommunikationsblog.ch/blog/80/</guid>
		<description><![CDATA[Gestern haben wir den Mobilfunkmonitor 2006 veröffentlicht. Aufgrund einer repräsentativen Erhebung bei rund 1200 Schweizer Einwohner ab 16 Jahren konnten wir festhalten, dass sich die Mobilfunktechnologie primär durch einen alltäglich erlebbaren Nutzen auf der einen Seite und mehrheitlich geteilten gesundheitlichen Bedenken vom Hören Sagen auf der anderen Seite beurteilt werden. Aus diesen beiden Elementen entsteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern haben wir den Mobilfunkmonitor 2006 veröffentlicht. Aufgrund einer repräsentativen Erhebung bei rund 1200 Schweizer Einwohner ab 16 Jahren konnten wir festhalten, dass sich die Mobilfunktechnologie primär durch einen alltäglich erlebbaren Nutzen auf der einen Seite und mehrheitlich geteilten gesundheitlichen Bedenken vom Hören Sagen auf der anderen Seite beurteilt werden. Aus diesen beiden Elementen entsteht ein Meinungsbild, das aktuell den Nutzen stark in den Vordergrund stellt und die (gesundheitlichen) Risiken als weniger zentral erachtet. Die ganze Studie kann unter den nachstehenden Link heruntergeladen werden.</p>
<p> Soviel zum Inhalt der Studie, nun zum Titel des Blog-Beitrags. Neben der interessanten Resultaten, ist rund um den Mobilfunkmonitor 2006 auch die Entstehungsgeschichte durchaus erwähnenswert. Entstanden ist der Mobilfunkmonitor 2006 als Kooperation zwischen dem Auftraggeber Forum Mobil und den drei Bundesämtern BAFU, BAG und BAKOM. Die ausgesprochen wertvolle Mitarbeit der Bundesämter war dabei nicht finanzieller, sondern inhaltlicher Natur. Sowohl während der Konstruktion des Fragebogens, wie auch während der Analyse und Berichterstattung entstanden in dieser Kooperation fundierte Gespräche, konstruktiv kritische Anmerkungen und viele durchdachte Fragen  &#8211; und schlussendlich ein Forschungsbericht hinter dem alle stehen können. Für mich dient diese Erfahrung durchaus als Lehrstück für Forschungszusammenarbeit zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand mit einem gemeinsamen Erkenntnisinteresse. In diesem Sinne: Hut ab &#8211; und Kochhut auf!</p>
<p><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2007/06/schlussbericht.pdf" class="attachmentlink">schlussbericht.pdf</a></p>
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		<title>Befragungen zeigen Meinungen so wie sie sind</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/19/befragungen-zeigen-meinungen-so-wie-sie-sind/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 15:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kanton Aargau betreibt Gemeindereform. Unter dem Titel GeRAG setzen sich Kanton und Gemeinden mit der Bedeutung und Zukunft der eigenen Gemeindelandschaft auseinander und bereiten die Arbeitsteilung zwischen Kanton und Gemeinden für die Zukunft vor. Dabei hat der Kanton Aargau einen grossen Massnahmenkatalog entwickelt, welchen ich hier nicht replizieren will(für Interessierte: http://www.ag.ch/gemeindeabteilung/de/pub/projekte/gerag.php).
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Besonders interessant ist dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Der Kanton Aargau betreibt Gemeindereform. Unter dem Titel GeRAG setzen sich Kanton und Gemeinden mit der Bedeutung und Zukunft der eigenen Gemeindelandschaft auseinander und bereiten die Arbeitsteilung zwischen Kanton und Gemeinden für die Zukunft vor. Dabei hat der Kanton Aargau einen grossen Massnahmenkatalog entwickelt, welchen ich hier nicht replizieren will(für Interessierte: http://www.ag.ch/gemeindeabteilung/de/pub/projekte/gerag.php).</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p align="left">Besonders interessant ist dabei die angedachte Massnahme, im Kanton Aargau aus den Agglomerationen Baden und Aarau zwei mittelgrosse Zentren zu bilden. In einer Befindlichkeitsstudie zum Projekt GeRAG, in welcher wir rund 1000 Aargauer Stimmberechtigten zu ihrer Befindlichkeit und ihren eigenen Vorstellungen zu Gemeindereformen befragt haben, stellten wir fest, dass in der Aargauer Stimmberechtigtenschaft durchaus mehrheitliche Bereitschaft für Reformen vorhanden ist, so lange sie nicht als Ziel eine Zentrumsbildung haben. Gerade bei Letzterem findet sich in der Aargauer Stimmberechtigtenschaft mehrheitlicher Widerstand.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p align="left"><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/zentrumsbildung.jpg"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/zentrumsbildung.jpg" height="340" width="540" /></a></p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p align="left">Es steht mir keineswegs zu, auf dieser Basis dem Kanton Aargau in irgendeiner Form Ratschläge zu erteilen, ob eine Massnahme &#8220;Zentrumsbildung&#8221; sinnvoll ist oder nicht. Mir fehlt schlicht auch die Expertise, dies auf einer gesicherten Basis zu tun. Vielmehr bietet sich diese Diskrepanz zwischen behördlichem Vorgehen und Einstellung in der Stimmberechtigten geradezu an, auf eine wichtige Gegebenheit von Umfragen generell aufmerksam zu machen: Jede Meinung (und das gilt auch für Meinungen in Umfragen) ist nur so gut, wie die der Meinungsbildung zugrundeliegende Information. Oder auf unseren besagten Fall gemünzt. Die Aargauer Stimmberechtigten misstrauen Zentrumsbildung (die Meinung), weil es bisher (die zugrundeliegende Information) auch ohne ging. Ein solcher Entscheid aufgrund bisheriger Erfahrungen ist dabei keineswegs schlecht oder falsch, wir alle entscheiden täglich unzählige Male auf genau dieser Basis. Ein solcher Entscheid ist aber dann unvollständig, wenn die bisherigen Erfahrungen zukünftige Ereignisse nicht mehr genügend erklären. Wenn sich also in Zukunft beispielsweise die wirtschaftliche Situation im Kanton Aargau verschlechtern würde, weil man ohne Zentren dem Konkurrenzdruck aus den umliegenden Wirtschaftspolen nicht mehr Stand halten kann, dann wäre ein Widerstand gegen Zentrumsbildung vermutlich falsch, und würde von den gleichen Befragten (mit einer solchen hypothetischen Erfahrung als Entscheidhilfe im Hinterkopf) vermutlich nicht mehr gleichermassen getroffen.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p align="left">Damit wird auch klar, was sich in einer Umfrage messen lässt: Wir zeigen nicht auf, welche Reform für den Kanton Aargau die beste wäre, sondern welche Reform aufgrund von individuellen Erfahrungen aller Stimmberechtigten zum jetzigen Zeitpunkt welche Zustimmung geniesst. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Corporate Communication und PR/PA im Umbruch</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/23/corporate-communication-und-prpa-im-umbruch/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 17:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lobby ist nicht mehr das Tummelfeld der Lobbyisten. Cüpplis sind nicht mehr das Arbeitsinstrument der PR und PA. Die Position der Kommunikation für Unternehmen stärkt sich und damit der Anspruch an die Professionalität der Kommunikation.

Die Referentenübersicht
Dabei spielt die Öffentlichkeit eine immer stärkere Rolle. Imagepflege, eine strategisch ausgrichtete Kommunikation hinter und vor den Kulissen, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Lobby ist nicht mehr das Tummelfeld der Lobbyisten. Cüpplis sind nicht mehr das Arbeitsinstrument der PR und PA. Die Position der Kommunikation für Unternehmen stärkt sich und damit der Anspruch an die Professionalität der Kommunikation.</h4>
<p><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/5lobby.JPG"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/s5lobby.JPG" /></a><br />
Die Referentenübersicht</p>
<p>Dabei spielt die Öffentlichkeit eine immer stärkere Rolle. Imagepflege, eine strategisch ausgrichtete Kommunikation hinter und vor den Kulissen, eine Identität, eine Vision und Identifikationsfiguren, welche Inhalte glaubwürdig gegen aussen tragen, werden in einer medial vermittelten Welt für den Unternehmenserfolg wichtiger. Gleichzeitig berichten Medien immer fleissiger über das Wirtschaftsgeschehen. Die Wirtschaft wird &#8220;politisiert&#8221;. Aus der politischen Kommunikation können deswegen die Unternehmen auch Vieles lernen.</p>
<p>Das ist das Wesen der &#8220;Post-Marketing-Ära&#8221;. Die 2. Schweizer Public Affairs und Lobbying Tagung am Montag, 25.6.2007 und 26.6.2007 ist ein guter Termin, um sich auf die &#8220;Integrated-Communication-Ära&#8221; einzustimmen. Claude Longchamp als langjähriger Lobbying-Dozent und Vordenker in Fragen der Kommunikation wird aus seiner Warte heraus über neue Trends im Lobbying berichten. Ich freue mich darauf.</p>
<p><a href="http://www.zfu.ch/weiterbildung/seminare/patt.htm">2. Schweizer Public Affairs und Lobbying Tagung</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eigenlob stinkt &#8211; und trotzdem&#8230;</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/27/eigenlob-stinkt-und-trotzdem/</link>
		<comments>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/27/eigenlob-stinkt-und-trotzdem/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 15:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigenlob stinkt. Diese Binsenwahrheit findet nicht nur im Alltag, sondern gerade auch in der Bloggerszene viel Zustimmung. Lob in eigener Sache als Blogbeitrag wird, vor allem wenn er aus Firmenmund kommt, schnell in der &#8220;Schublade des Verpönenswerten&#8221; verstaut. Mir ist das bewusst, dennoch treibt das Gefühl der Freude manchmal seltsame Blüten, gerade auch bei mir.
Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigenlob stinkt. Diese Binsenwahrheit findet nicht nur im Alltag, sondern gerade auch in der Bloggerszene viel Zustimmung. Lob in eigener Sache als Blogbeitrag wird, vor allem wenn er aus Firmenmund kommt, schnell in der &#8220;Schublade des Verpönenswerten&#8221; verstaut. Mir ist das bewusst, dennoch treibt das Gefühl der Freude manchmal seltsame Blüten, gerade auch bei mir.</p>
<p>Und Freude habe ich, nämlich Freude an unserer neusten Innovation aus dem Hause gfs, nämlich unser topmodernes NEBU-unterstütztes Telefonlabor. Seit dem 1.1.2007 führen wir alle Befragungen in Zusammenarbeit mit dem gfs-befragungsdienst auf diesem neuen System durch und sind mit der Qualität hochgradig zufrieden. Neben dem üblichen technischen Schnickschnack, den auch andere Telefonlabors bieten, wie Mithörkontrolle, Wählcomputer, intuitive Interviewersteuerung und ideal definierte Schnittstellen zu nachgelagerter Statistik-Software (mit denen ich die werte Blogger-Gemeinde nicht weiter langweilen will), bietet das neue dezentrale Telefonlabor zwei eminente Vorteile:</p>
<p>-Durch eine geniale Verknüpfung verschiedener Module kann das Interview nach einmaligem Programmieren nicht nur mittels verschiedener Methoden (telefonisch, online, schriftlich, persönlich) durchgeführt werden (das ist gut für uns), sondern ist ebendiese Methodenwahl während laufendem Interview wechselbar (das ist gut für den Interviewten). Ich kann ein Interview telefonisch starten, in der Mitte dem Interviewpartner einen Teil zum Online-Ausfüllen übergeben, um gegen Ende mein Laptop zu packen, und den Rest des Interviews noch direkt am Bildschirm bei meinem Interviewpartner zu Hause auszufüllen. All dies, ohne dass ich als Interviewer mehr machen muss, als das was ich am besten kann – Interviews durchführen.<br />
-Alle telefonischen Interviews werden mit diesem neuen System, in Kenntnisnahme durch den Interviewpartner, vollständig elektronisch gespeichert und indexiert. Ich kann so auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in die Interviews reinhören und beispielsweise verifizieren, ob die Befragten bei Frage 17 lange überlegen mussten, oder die Antwort wie aus der Pistole geschossen kam.</p>
<p><a href="http://www.gfs-bd.ch/pic/cati.jpg"><img src="http://www.gfs-bd.ch/pic/cati.jpg" /></a></p>
<p>Beide Punkte bringen für mich Meinungsforschung wieder ein kleines Stück weiter dorthin, wo sie mir am liebsten ist: Nämlich Interviews nicht als Prüfung von Allgemeinwissen unter erschwerten Umständen, sondern als offenes, faires und aufrichtiges Gespräch mit Wohlfühlfaktor einerseits, und Befragungen unter kontrollierbaren und replizierbaren Bedingungen als Qualitätsgarantie andererseits. Deshalb habe ich Freude, und deshalb lasse ich stinkendes Eigenlob für einmal einfach seinen Geruch entfalten.</p>
<p>Weitergehende Informationen finden sich in einem Referat <a href="http://www.gfs-bd.ch/Downloads/Referat_Ulrich_Hauptteil.pdf">Referat</a> von Georges Ulrich anlässlich der Jahrestagung des Verein GfS.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Schweizer Einwohnerschaft ist mit ihrer Wohnsituation zufrieden – und das hat nicht direkt mit der Höhe des Mietzinses zu tun</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/29/die-schweizer-einwohnerschaft-ist-mit-ihrer-wohnsituation-zufrieden-%e2%80%93-und-das-hat-nicht-direkt-mit-der-hohe-des-mietzinses-zu-tun/</link>
		<comments>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/29/die-schweizer-einwohnerschaft-ist-mit-ihrer-wohnsituation-zufrieden-%e2%80%93-und-das-hat-nicht-direkt-mit-der-hohe-des-mietzinses-zu-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 10:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, ob Mieter in der Schweiz zufrieden sind oder nicht, erhitzt seit Jahren die Gemüter diverser Mieter- oder Hauseigentümerverbänden. Während Erstere ganz im Sinne einer Mietervertretung die hohen Mietzinsen in der Vordergrund stellen und daraus Mieter-Unzufriedenheit ableiten, betonen Hauseigentümerverbände in Vertretung ihrer Klientel die immer wieder gemessene hohe Zufriedenheit der Schweizer Wohnbevölkerung mit ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, ob Mieter in der Schweiz zufrieden sind oder nicht, erhitzt seit Jahren die Gemüter diverser Mieter- oder Hauseigentümerverbänden. Während Erstere ganz im Sinne einer Mietervertretung die hohen Mietzinsen in der Vordergrund stellen und daraus Mieter-Unzufriedenheit ableiten, betonen Hauseigentümerverbände in Vertretung ihrer Klientel die immer wieder gemessene hohe Zufriedenheit der Schweizer Wohnbevölkerung mit ihrer Wohnsituation.</p>
<p>Ob die Mieten in der Schweiz unangemessen hoch sind, kann und will ich nicht beurteilen, mir fehlen dazu die volks- und betriebswirtschaftlichen Instrumente und Kenntnisse. Sicher bin ich aber in Bezug auf die Zufriedenheit der Schweizer Einwohner mit ihrer Wohnsituation. Diese ist, wie der <a href="http://www.soziotrends.ch/wohnen/wohnmonitor-2006.php">Wohnmonitor 2006</a>, im Auftrag des HEV Schweiz, aufzeigt, erneut sehr hoch:</p>
<p><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/wohnmonitor_2006.jpg"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/swohnmonitor_2006.jpg" /></a></p>
<p>70% aller EinwohnerInnen der Schweiz über 18 Jahren sind mit ihrer individuellen Wohnsituation hochgradig zufrieden, während auf der anderen Seite nur gerade 4% dies nicht so zum Ausdruck bringen. Im Zentrum dieser Einschätzung steht dabei dezidiert nicht die Höhe der Wohnkosten, sondern eine breite Palette an Elementen, welche das Wohngefühl entscheidend mitprägen. Ob man sich in der eigenen Wohnsituation glücklich, geborgen oder nicht permanent mit Lärm beschallt fühlt, beeinflusst das Wohlbefinden dabei ebenso, wie der Wunsch nach einem Balkon/Terrasse und guten Verkehrsanschlüssen in der Nähe. Dies trifft insbesondere auch für SchweizerInnen mit tiefem Einkommen zu.</p>
<p>Oder in kurzen Worten: Herr und Frau Schweizer sind in ihrer Wohnumgebung hochgradig zufrieden, weil eben die Höhe der Wohnkosten mit Abstand nicht das einzige Element ist, das zu dieser Zufriedenheit führt. Wohnen ist aus Sicht der Schweizer Einwohnerschaft mehr als nur ein Kostenpunkt im Haushaltsbudget, es ist ein (positiv besetztes) Lebensgefühl.</p>
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		<title>Wissensmanagement als Schlüssel im Geschäft mit Gedanken und Ideen</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/34/wissensmanagement-als-schlussel-im-geschaft-mit-gedanken-und-ideen/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 10:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urs Bieri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war gestern morgen an einer Seminartagung für Wissensmanagement. Der Referent, Karl A. Scholz war während seinem Arbeitsleben Berater und Geschäftsführer bei Intra und der KPMG, sowie Vorsitzender des deutschen Verbandes für Unternehmensführung (und noch ganz viel mehr). In diesen Funktionen war er weltweit beratend tätig. Ich glaube, man kann ihn tatsächlich als einer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war gestern morgen an einer Seminartagung für Wissensmanagement. Der Referent, Karl A. Scholz war während seinem Arbeitsleben Berater und Geschäftsführer bei Intra und der KPMG, sowie Vorsitzender des deutschen Verbandes für Unternehmensführung (und noch ganz viel mehr). In diesen Funktionen war er weltweit beratend tätig. Ich glaube, man kann ihn tatsächlich als einer der Väter der Unternehmensberatung betrachten. Für mich war es ein Glücksfall, dass gerade er nach Bern kam, zeigte er doch ein prägnantes Bild was Wissensmanagement gerade im Geschäft mit Gedanken und Ideen bedeutet, bedeuten kann und bedeuten muss.</p>
<p>Herr Scholz hielt ein traditionelles Referat mit Folien (vernachlässigbar) und ganz viel Geschichten und Erzählungen aus seiner Erfahrung (sehr fesselnd), auch wenn er sich aus meiner Sicht zum Teil durch das in Deutschland übliche(re) Gedankengut &#8220;Elite als legitimie Steuerung einer Gesellschaft&#8221; selber Störgeräuschen aussetzte. Aber ich bin da wohl zu fest Schweizer, um in den gleichen Applaus auszubrechen, den er mit den gleichen Bemerkungen vor der deutschen Wirtschaftselite sicherlich zu Hauf erhält.</p>
<p>Aus meiner Sicht höchstspannend war sein Einblick ins Wissensmanagement von international tätigen Beraterfirmen. International ist deshalb relevant, weil diese Wissen nicht nur auf der zeitlichen Achse zu neuen Mitarbeitern verteilen müssen, sondern auch geographisch zu allen Büros weltweit. Es war für mich äusserst prägend zu merken, wie stark das Wissensmanagement bei solchen Firmen im Zentrum steht:</p>
<p>-Mckinsey beispielsweise verpflichtet jeden Berater weltweit vertraglich seine Expertise auf verschiedene Weise in einer elektronischen Datenbank abzulegen und jederzeit aktuell zu halten. Zudem ist jeder Berater intern beratungspflichtig. Das bedeutet, dass ich beispielsweise Berater X mit einem Problem konfrontiere bei dem er Expertise hat, und er ist bei entsprechender Sanktionierung verpflichtet, mir innert 24 Stunden beratend zur Seite zu stehen.<br />
-kpmg beispielsweise macht allen neuangestellten Berater (entsprechende Befähigung vorausgesetzt) das Angebot innert fünf Jahren Mitgesellschafter zu werden, vorausgesetzt sie dokumentieren während den fünf Jahren jedes abgewickelte Projekt nach einem festgelegten Schema in ihrer Datenbank. Machen Sie das nicht, fliegen sie diskussionslos aus der Beförderung raus.<br />
-Ebenfalls kpmg arbeiten mit sogenannten &#8220;Leuchttürmen&#8221;. Es werden Personen mit besonderer Kenntnis bezeichnet (mit genauer Bezeichnung was ihre besondere Kenntnis ist) und diese sind auf diesem Gebiet gegenüber Anfragen auskunftspflichtig.</p>
<p>Aus dem Gehörten habe ich für mich folgende wichtige Eckwerte mitgenommen:</p>
<p>1. Wissensmanagement gilt in der Branche der weltweiten Unternehmensführung als zentraler Wettbewerbsfaktor. Ich fand eine Aussage sehr prägnant (sinngemäss) &#8220;Die Besten zu werden erfordert 10 Jahre und einen brillianten Kopf, die Besten zu bleiben erfordert eine ganze Unternehmung und jede Zeit, die man kriegen kann&#8221;. Alle vorgestellten Firmen bauen sich eigentlich komplett um ein systematisches Wissensmanagement auf und investieren vermutlich ebenso viel Zeit ins Wissensmanagement, wie in die Kundenarbeit. Ziel dabei ist, mit allen Mitteln inhaltliches und Problemlösungswissen in der Firma zu behalten und für alle in der Firma greifbar zu machen.<br />
2. Für Wissensmanagement braucht es ein Klima. Alle Mitarbeiter müssen sich über die zentrale Bedeutung von Wissen im Klaren sein und Wissen auch im hektischen Tagesgeschäft nie eine untergeordnete Rolle geben. Ein Projekt ist aus der Sicht des Referenten nur erfolgreich, wenn a) der Kunde zufrieden ist und b) die Firma auf alle Zeit dokumentarisch weiss, wieso und auf welche Art der Kunde zufrieden wurde. Nur die Zufriedenheit des Kunden im Kopf alleine genügt für eine Spitzenposition im Markt der Unternehmensberatung nicht.<br />
3. Wissensmanagement wiederspricht grundsätzlich dem Naturell einer Unternehmung. Gerade in der Startphase ist Wissensmanagement nur Aufwand und der Nutzen nicht direkt spürbar. Aus seiner Sicht braucht Wissensmanagement deshalb eine hohe Einbindung in der Unternehmungshierarchie (Wissensmanagement ist eine Führungsaufgabe) und einen dezidierten Willen zur Disziplinierung/Sanktionierung bei Nicht-Einhalten der Vorgaben. Jeder Mitarbeiter muss aus seiner Sicht wissen, dass Wissen wichtig ist, und dass es ihm persönlich (nicht nur der Firma) schadet, wenn er sein Wissen nicht systematisch ablegt. Die Sanktionierungsmassnahmen können dabei durchaus drakonisch sein: Keine Beförderung habe ich schon erwähnt, kein roter Heller der Jahresprämie oder eine Woche Ferien Ja/Nein sind andere Methoden.</p>
<p>Oder in kurzen Worten: Ich hatte Wissensmanagement als Interesse im Kopf als ich hinging, erlebte Wissensmanagement als Herausforderung, als ich dort war, und betreibe nun Wissensmanagement, indem ich meine Gedanken gleich hier sauber ablege.</p>
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