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	<title> &#187; Lukas Golder</title>
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		<title>Neue Rolle sozialer Netzwerke in Abstimmungskampagnen. Facebook und Youtube als Teil der Grassroots-Mobilisierung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mobilisierung über Internet gewinnt an Bedeutung. In kurzer Zeit kommt man auf diesem Weg an Gruppen heran, die in der Regel nicht oder nur selten an Abstimmungen teilnehmen. 
Auch dies ist ein Teil umfangreicher Abklärungen, die wir zum Verständnis von Abstimmungskampagnen treffen. Dass dieser Prozess immer stärker an den klassischen Meinungsführenden vorbeigeht, macht den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mobilisierung über Internet gewinnt an Bedeutung. In kurzer Zeit kommt man auf diesem Weg an Gruppen heran, die in der Regel nicht oder nur selten an Abstimmungen teilnehmen. </p>
<p>Auch dies ist ein Teil umfangreicher Abklärungen, die wir zum Verständnis von Abstimmungskampagnen treffen. Dass dieser Prozess immer stärker an den klassischen Meinungsführenden vorbeigeht, macht den Meinungsbildungsprozess bei Abstimmungen umso spannender. Es gibt Einiges zu lernen, wie Claude Longchamp letzten Samstag in der <a href="http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Longchamp-erklaert-sich/story/25440476">Berner Zeitung</a> einräumte.</p>
<p>Wir sind daran.</p>
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		<title>Claude Longchamp, Institutsleiter gfs.bern nimmt in der NZZ Stellung zu Umfragen-Kontroverse und drückt Bedauern aus</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/1023/claude-longchamp-institutsleiter-gfs-bern-nimmt-in-der-nzz-stellung-zu-umfragen-kontroverse-und-druckt-bedauern-aus/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 14:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Claude Longchamp drückt im Namen von gfs.bern in der NZZ von heute sein Bedauern über den die Umfragen im Vorfeld der Minarett-Initiative aus. gfs.bern will solche Fälle künftig vermeiden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Claude Longchamp drückt im Namen von gfs.bern in der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/abstimmungsumfragen_und_entscheidungs-ambivalenzen_1.4626569.html">NZZ von heute </a>sein Bedauern über den die Umfragen im Vorfeld der Minarett-Initiative aus. gfs.bern will solche Fälle künftig vermeiden. </strong></p>
<p>Die Umfragen waren &#8220;state of the art&#8221; wie dies eine unabhängige Analyse bestätigt. Die Erklärung der Abweichung zwischen Umfrage und Resultat ist auch nicht bei der Handy-Problematik zu suchen.</p>
<p>Hauptursache der Abweichung ist eine spezifische Form der Meinungsbildung. 31% der Teilnehmenden in der VOX-Analyse geben an, erst in den letzten zwei Wochen vor der Abstimmung ihre Entscheidung getroffen zu haben und zwischen Abstimmung und mittlerem Befragungstag der letzten Vorumfrage liegen 18 Tage. Die zeitliche Erklärung ist demnach bedeutender als die methodische. gfs.bern arbeitet demnach stark an der Unterscheidung zwischen einer Momentaufnahme wie sie Umfragen darstellen und von Prognosen, zu denen sie meist ohne tiefere Reflexion gemacht werden.</p>
<p>Eine erhärterte Erklärung der methodisch bedingten Abweichung knüpft bei der sozialen Erwünschtheit an. Dabei handelt es sich aber nicht um &#8220;Lügen in Umfragen&#8221; wie dies teilweise behauptet wird. gfs.bern spricht von der &#8220;Entscheidungsambivalenz&#8221;, die sich bei der Minarett-Initiative besonders stark zeigte. &#8220;In der Meinungsbildung kann das bedeuten, man ist eher für ein Ja oder unschlüssig, gibt das in der Umfrage so an und stimmt dann Ja. Oder aber man bekundet, nicht teilnehmen zu wollen, verweigert allenfalls sogar ein Interview und stimmt Ja. Das ist aber selten und für uns ein Spezialfall.&#8221; sagt Claude Longchamp gegenüber Martin Senti, welcher für die NZZ das Interview führte.</p>
<p>Solche Spezialfälle sind möglich, wenn ein Thema lange tabuisiert war und die Thematisierung erst im Abstimmungskampf geschieht. Hier können auch Gruppen mobilsiert werden, die eine Chance sehen, ein Protestsignal zu senden. Probleme wie bei der Minarettinitiative gab es bei gfs.bern noch nie. Schwierigkeiten mit anderen erwarteten Mehrheiten traten 1999 bei der Mutterschaftsversicherung und 2004 bei der erleichterten Einbürgerung der dritten Generation auf. 50 korrekte Analysen stehen dem gegenüber. Die Umfragen sind in 95 Prozent der Fälle brauchbar.</p>
<p>gfs.bern arbeitet an den Modalitäten, die Datensätze aus SRG-Umfragen für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Obwohl Prognosen schwierig sind, stellt Claude Longchamp die Aussage, dass er für die Hochrechnungen der eidgenössischen Abstimmung vom 7. März 2010 wieder am Bildschirm zu sehen sein wird.</p>
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		<title>Unschärfen, Prozesse und Systeme: Kein Tabu für aufstrebende JournalistInnen</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/858/unscharfen-prozesse-und-systeme-kein-tabu-fur-aufstrebende-journalistinnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Konstruktive und kritische Diskussionen der Rolle von Umfragen in Abstimmungen an der Schweizer Journalistenschule MAZ am 11.11.2009
Heute Morgen war ich Gast am MAZ &#8211; der Schweizer Journalistenschule. Mark Balsiger – Kollege, Campaigner und eben: Dozent für politische Kommunikation am MAZ hat mich als Gast geladen, um über Umfragen zur Minarett-Initiative zu sprechen.
Ich wählte einen stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konstruktive und kritische Diskussionen der Rolle von Umfragen in Abstimmungen an der Schweizer Journalistenschule MAZ am 11.11.2009</strong></p>
<p>Heute Morgen war ich Gast am MAZ &#8211; der Schweizer Journalistenschule. Mark Balsiger – Kollege, Campaigner und eben: Dozent für politische Kommunikation am MAZ hat mich als Gast geladen, um über Umfragen zur Minarett-Initiative zu sprechen.</p>
<p>Ich wählte einen stark deduktiven Zugang auf Basis des Dispositionsansatzes von Claude Longchamp. Ich hatte Angst, damit zu theoretisch zu werden. Die Diskussionen zeigten mir aber, dass die JournalistInnen den Grundgedanken der Meinungsbildungsprozesse gut nachvollziehen konnten. </p>
<p>Das erste Beispiel betraf die Personenfreizügigkeit ein mit den entsprechenden Modellbeispielen zu Behördenvorlagen. Sehr schnell viel der starke Anstieg des Ja-Anteils zwischen letzter Umfrage und Abstimmungsresultat aus. 1. Punkt für die Studierenden!</p>
<p>Zweites Beispiel war dann Minarett-Initiative. Die Modellbeispiele sind hier anders als Behördenvorlagen und trotzdem wagte sich ein Studierender an die These, um welchen Modellfall es sich handeln könnte. Ich selbst hätte vor der Umfrage auf einen anderen Idealtyp gewettet – nämlich auf eine Mehrheitsfähigkeit in der Ausgangslage. Aber der Journalist hat klar eine relative Nein-Mehrheit bei tiefer Unentschiedenheit erwartet und zudem wenig Meinungswandel bis zum Schluss. Praktisch zitiert aus unserer Synthese zur ersten Welle &#8211; und ich glaube ohne entsprechendes Vorwissen.</p>
<p>2. Punkt für die Studierenden und einen dritten Extrapunkt für absolut stimmige Thesen – stimmger als es die Politologen ohne Vorwissen machen würden! </p>
<p>Zum Glück beziehen sich PolitologInnen wenn immer möglich auf relevante und empirische Grundlagen und nicht auf ihre Intuition.</p>
<p>Es bleibt das Fazit: Meine Kritik gewisser Tendenzen in Medien wie der Hyperpersonalisierung ist keine Kritik an mangelnder Kompetenz oder übermässigem Drang zur Vereinfachung einzelner JournalistInnen. Es ist eine Systementwicklung, die ich kritisch beobachte. Und ich hoffe, dass nach dem heutigen Tag die JournalistInnen diese Systemkritik nicht personalisieren und damit auf sich beziehen. Dafür hatte ich viel zu viel Freude an diesem Austausch! </p>
<p>Die Unterlagen können auf Nachfrage über lukas.golder@gfsbern.ch für private Zwecke oder als Unterrichtsmaterialien bezogen werden.<br />
<a href="http://www.wahlkampfblog.ch/">Der Blog von Mark Balsiger</a><br />
<a href="http://www.maz.ch">maz</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Analyse ist eine zentrale Ingredienz der integrierten Kommunikation</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/789/analyse-ist-eine-zentrale-ingredienz-der-integrierten-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 12:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Fazit zu einer preisgekrönten Kampagne
Ein Kommunikationskonzept enthält zwingend eine Situationsanalyse. Sehr oft wird da ein Missstand beschrieben. Sehr gerne stellt man sich in diesem Moment in ein schlechtes Licht. Und sehr gerne spart man sich da Hirnschmalz, wo es um den Status quo geht. Je schlechter und unreflektierter die Situation analysiert wird, desto einfacher ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fazit zu einer preisgekrönten Kampagne</strong></p>
<p>Ein Kommunikationskonzept enthält zwingend eine Situationsanalyse. Sehr oft wird da ein Missstand beschrieben. Sehr gerne stellt man sich in diesem Moment in ein schlechtes Licht. Und sehr gerne spart man sich da Hirnschmalz, wo es um den Status quo geht. Je schlechter und unreflektierter die Situation analysiert wird, desto einfacher ist am Schluss das Eigenlob. Und die Gefahr einer falschen Strategie steigt. Bei grossen öffentlichen Kampagnen ein kaum tragbares Risiko auf Kosten der Steuerzahlenden.</p>
<p><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/09/schwararbeit-300x147.jpg" alt="Kampagne gegen Schwarzarbeit" title="Kampagne gegen Schwarzarbeit" width="300" height="147" class="aligncenter size-medium wp-image-795" /></p>
<p>Die Kampagne gegen Schwarzarbeit hat es sich nicht so leicht gemacht. Sie hat die Situation unter anderem mit einer Planungsstudie untermauert. Und sie hat sich am Schluss evaluieren lassen. Die entsprechenden Berichte sind publiziert.</p>
<p>Und die Kampagne hat den ersten Preis &#8220;Communicator 2009&#8243; gewonnen am &#8220;Award Corporate Communications 2009&#8243;.</p>
<p>Wir gratulieren herzlich.</p>
<p>Kampagne:<br />
<a href="http://www.keine-schwarzarbeit.ch">www.keine-schwarzarbeit.ch</a></p>
<p>Unsere <a href="http://www.k-trends.ch/kommunikation/schwarzarbeit.php">Berichte</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erklärungsmodell der geringen Beteiligung an Gemeindeversammlungen</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/679/erklarungsmodell-der-geringen-beteiligung-an-gemeindeversammlungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 03:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Micheal E. Dreher betätigt sich als Politologe und nimmt ein politologisch sehr spannendes Thema auf. Er hat für 17 Gemeinden im Kanton Zürich die durchschnittliche Beteiligung erechnet. Die tiefen Werte sind erdrückend und bedrückend. Das Hauptproblem liegt bei der Manipulationsmöglichkeit, wenn man nur sehr wenige Personen zusätzlich mobilisiert. Dann ist eine Überraschungsmehrheit durchaus möglich, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Micheal E. Dreher betätigt sich als Politologe und nimmt ein politologisch sehr spannendes Thema auf. Er hat für 17 Gemeinden im Kanton Zürich die durchschnittliche Beteiligung erechnet. Die tiefen Werte sind erdrückend und bedrückend. Das Hauptproblem liegt bei der Manipulationsmöglichkeit, wenn man nur sehr wenige Personen zusätzlich mobilisiert. Dann ist eine Überraschungsmehrheit durchaus möglich, die kaum als legitim erachtet wird. Ich selber war auch überrascht, als mir eine SVP-Gemeinderätin einmal direkt sagte, dass sie nichts von Gemeindeversammlungen hält, da diese einfach durch selektive Mobilisierung entschieden würden.</p>
<p>Der Tages-Anzeiger <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/kanton/TurnvereinDemokratie-Gemeindeversammlungen-sollen-weg/story/31775754">berichtete </a>gestern.</p>
<p>Was aber erklärt die Streuung auf geringem Niveau in den 17 Gemeinden? Die Resultate der Regressionsanalyse mit Hilfe von Strukturdaten bringt einiges Licht ins Dunkel. Mit unseren Modellen können wir gegen 80% der Schwankungen erklären. Trotz geringer Fallzahl können wir Arbeitshypothesen aufstellen, was gesamtschweizerisch erklärt, wie wenig Personen an Gemeindeversammlung teilnehmen.</p>
<p>1. Arbeitshypothese: Das oppositionell-konservative Millieu nimmt am wenigsten an Gemeindeversammlungen teil. Am besten repräsentiert wird dieses Millieu durch den Anteil Personen, welche die Schweizer Demokraten wählen, aber auch durch Personen, die im Bergbau  tätig sind. Ähnliches gilt wohl auch für das linksoppositionelle Millieu; dieses ist in diesen Goldküstengemeinden allerdings nicht so stark vorhanden.</p>
<p><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/07/prasentation11.jpg" alt="Beteiligung an Gemeindeversammlungen als Funktion des Anteils der Schweizer Demokraten bei den Wahlen 2007" title="Beteiligung an Gemeindeversammlungen als Funktion des Anteils der Schweizer Demokraten bei den Wahlen 2007" width="504" height="378" class="aligncenter size-full wp-image-690" /><br />
Die Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen Anteil der Schweizer Demokraten an den Wahlen 07 und die Beteiligung an Gemeindeversammlungen im Durchschnitt 2001-2008 gemäss Michael E. Dreher.</p>
<p>2. Arbeitshypothese: Eine industrielle Struktur (Anteil Betriebe im 2. Sektor in einer Gemeinde) erhöht die Teilnahmewahrscheinlichkeit an Gemeindeversammlungen. Dies könnte mit einer durch industrielle Betriebe geprägten Ortskultur zusammenhängen. Solche alteingessenenen Betriebe könnten eine lokal aktive Gemeindebürgerschaft schon seit langem befördert haben. </p>
<p>3. Arbeitshypothese: Je höher der Anteil Personen mit sekundärer Bildung und je weniger tertiär gebildet sind, desto geringer die Teilnahme an Gemeindeversammlungen. Dieser Faktor &#8220;Bildung&#8221; erklärt allerdings auch die geringere Teilnahme an eidg. Abstimmungen und damit letztlich auch das politische Interesse allgemein.</p>
<p>4. Arbeitshypothese: Je mehr Personen in Einzelhaushalten leben, d.h. je atomisierter eine Gemeindestruktur, desto geringer ist die Teilnahme an Gemeindeversammlung.</p>
<p>Die Analyse zeigt, wie wertvoll Strukturdaten für konkrete Fragen über Gemeinden sein können. Die Zahlen von Michael E. Dreher zeigen wiederum, wie heikel mittlerweile das Instrument der Gemeindeversammlung mit Blick auf die demokratische Legitimation ist. Dass dies insbesondere für konservativ-oppositionelle Kreise gilt, zeigt auch, dass Michael E. Dreher wohl selbst weiterhin recht konservativ-oppositionell und damit viel eher Politiker als Politologe ist.</p>
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		<title>Der Arzt und meine Diagnose zur FMH: am Ende kein Latein</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/656/der-arzt-und-meine-diagnose-zur-fmh-am-ende-kein-latein/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 10:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wurde die FMH-Mitglieder-Studie publiziert. 7&#8242;897 Ärztinnen und Ärzte haben an der Online-Umfrage teilgenommen und wir waren überrascht vom hohen Rücklauf.
Die Studie schliesst einen Kreis in meinem Leben, der aus einem Arzt, Latein und politischen Blockaden besteht.
Arzt
Mein Vater ist Arzt und ich bin demnach ein filius medici. Er nahm mich ab und zu mit ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde die FMH-Mitglieder-Studie publiziert. 7&#8242;897 Ärztinnen und Ärzte haben an der Online-Umfrage teilgenommen und wir waren überrascht vom hohen Rücklauf.</p>
<p><strong>Die Studie schliesst einen Kreis in meinem Leben, der aus einem Arzt, Latein und politischen Blockaden besteht.</strong></p>
<p><strong>Arzt</strong><br />
Mein Vater ist Arzt und ich bin demnach ein filius medici. Er nahm mich ab und zu mit ins Spital Wattenwil. Während seiner Visite wurde ich von von Krankenschwester perfekt betreut um nicht zu sagen verwöhnt. Kein Wunder, dass mit der Aussicht auf ein verwöhntes Leben mein Traumberuf Arzt war!</p>
<p><strong>Latein</strong><br />
Mein Vater hat mir dann klar gemacht, dass ich UNBEDINGT Latein lernen müsse, um Arzt zu werden. Leider verfüge ich in diesem Bereich über gar kein Talent. So wurde mir nach 18 Jahren, wovon 4 mit ungenügenden Lateinoten klar, dass ich meinen Traumberuf nicht studieren wollte. </p>
<p><strong>Politische Blockaden</strong><br />
Auch dank meinem Vater bin ich politisch interessiert. Mit 18 konnte ich erstmals stimmen &#8211; und gleich beim EWR! Meine Überraschung war riesig, dass ein Nein resulierte und damit eine politische Blockade in der Europapolitik entstand. So kam ich auf ein lebhaftes Interesse an der direkten Demokratie. Und schliesslich zum Studium der Politikwissenschaften.</p>
<p><strong>Der Kreis schliesst sich</strong><br />
So nahe am Puls der Ärtzeschaft war ich noch nie. Fast unzählige direkte Rückmeldungen in den offenen Fragen und klare Bekenntnisse zur Tätigkeit der FMH konnten wir in unserem Forschungsteam auswerten. Und siehe da: Die Ärzteschaft in der Schweiz ist heute erheblich politisiert und frustriert. Im Berufsalltag stört die politische Blockade im Gesundheitswesen und alles andere ist Nebensache. Es ist ein eigentlicher &#8220;Ileus magnus&#8221;: Ein heftiger Darmverschluss! Und mit der lateinischen Diagnose einer eigentlichen politischen Blockade in der Gesundheitspolitik schliesst sich ein Kreis in meinem Leben.</p>
<p><strong>Am Ende kein Latein</strong><br />
Aus der europapolitischen Blockade konnte man herauskommen. Es brauchte Zeit, viel Pragmatismus, Überzeugungskraft und Arbeit. Es brauchte Verhandlungsgeschick und Kompromissbereitschaft. Aus Sicht der FMH-Mitglieder ist es zentral, dass sie ihren Einfluss auf die Gesundheitspolitik stärker und sichtbarer macht. Dass sie ihre Ziele konsequent und strategisch verfolgt aber dabei klar auf die Bedürfnisse der anderen Zielgruppen und der Bevölkerung Rücksicht nimmt. Zu den klassischen Aufgaben als Interessenverenigung wird für die FMH eine neue neue hinzu kommen &#8211; so mindestens unsere These: Campaigning. Die Kunst Strategie und Kommunikation zu einem Ganzen werden zu lassen. Am Ende der Studie also kein Latein, sondern plattes Englisch. Obwohl sich der Kreis schliesst, bleibt der Schuster bei seinen Leisten. Und der Politologe hofft auf eine baldige Genesung des Gesundheitswesens.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stimmverhalten der Jungen: Markwalder- und Reimann-Kohorten</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/632/stimmverhalten-der-jungen-markwalder-und-reimann-kohorten/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 11:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der VOX-Trend-Bericht 2008 aufzeigt, sind die 18-29 jährigen, die an europapolitischen Abstimmungen teilnehmen, heute deutlich EU-kritischer als die damals Jüngsten vor 10 Jahren. Wir sprechen deshalb von einer Markwalder-Kohorte (NEBS-Präsidentin) und einer Reimann-Kohorte (Young4Fun-Gründer).

Nach wie vor begeistern sich sehr wenig junge Stimmberechtigte für die Politik und die Teilnahme ist massiv unterdurchschnittlich. Hier hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der <a href="http://www.gfsbern.ch/publikationen/fberichte.php?showid=313&#038;lang=de&#038;sub2=">VOX-Trend-Bericht 2008 </a>aufzeigt, sind die 18-29 jährigen, die an europapolitischen Abstimmungen teilnehmen, heute deutlich EU-kritischer als die damals Jüngsten vor 10 Jahren. Wir sprechen deshalb von einer Markwalder-Kohorte (NEBS-Präsidentin) und einer Reimann-Kohorte (Young4Fun-Gründer).</p>
<p><object width="378" height="274"><param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/17c075d5-8049-4f2e-b417-e7f3c3db52d3&#038;live=false"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="scale" value="noscale" /><embed src="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/17c075d5-8049-4f2e-b417-e7f3c3db52d3&#038;live=false" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="378" height="274" scale="noscale" allowFullScreen="true" salign="lt"></embed></object></p>
<p>Nach wie vor begeistern sich sehr wenig junge Stimmberechtigte für die Politik und die Teilnahme ist massiv unterdurchschnittlich. Hier hat sich &#8211; leider aus demokratietheoretischer Sicht &#8211; wenig verändert. Optimistisch stimmt allerdings, dass sich ab 30+ offenbar der Teilnahmeanteil systematisch steigt und damit die Situation nicht schlimmer wird.</p>
<p>Um diese Begeisterung oder mindestens das Interesse zu wecken, braucht es offenbar Katalysatoren. Im Fall der von uns vorsichtig als &#8220;Markwalder-Kohorte&#8221; bezeichneten Gruppe (geb. 1971-1980) könnte dies unter anderem der Fall der Mauer gewesen sein, der die Weltordnung nach den goldenen Achtzigern auf den Kopf stellte. Damals herrschte ein grosser Optimismus vor, dass sich neben einer sicheren Wirtschaftssituation auch eine globale und friedliche Weltordnung etablieren könnte. Diese Kohorte ist damit etwas verträumt und in der Luft: Dem Verfolgen des eigenen, individuellen Glücks steht in einer friedlichen, geeinten und prosperierenden Welt nicht entgegen. </p>
<p>Die Neunziger brachten dann aber auch die Schattenseiten hervor: Die Reimann-Kohorte (geb. 1980-1989) erlebte ihre formativen Jahre ab Mitte der Neunzigerjahre in einer wirtschaftlich viel schwierigeren Zeit. <a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/33/sorgenbarometer-2006-wirtschaftsidentitat-und-wirtschaftliche-sorgen-der-jungen/">Es erstaunt nicht, dass die heutigen Jüngsten die Interessen der Wirtschaft sehr ernst nehmen und sich stark um die eigene Lehrstelle und den eigenen Arbeitsplatz sorgen</a>.</p>
<p>Die Schattenseiten der Globalisierung äusserten sich nach dem Fall der Mauer beispielsweise auch beim Bosnienkrieg. Eine friedliche Weltordnung etablierte sich nicht. Dies könnten die Katalysatoren der Reimann-Kohorte gewesen sein. Damit könnte auch eine Rückbesinnung auf traditionelle Schweizer-Werte und die stärkere Unterstützung einer repressiven Asyl- und Ausländerpolitik verbunden werden, welche sich bei den heute jüngsten Stimmberechtigten zeigt. Sie wuchs in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten auf und orientiert sich stärker an einer klassisch definierten Sicherheit. Sie ist damit handfester, pragmatischer und mehr am Boden als die Markwalder-Kohorte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abstimmungsverhalten: auch eine Vertrauensfrage</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/596/abstimmungsverhalten-auch-eine-vertrauensfrage/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vertrauensfrage spielt beim Abstimmungsverhalten eine grosse Rolle, so meine These. Am 17.5.09 könnte dies gleich doppelt der Fall sein:
In letzter Zeit war mehrmals vom Faktor &#8220;Image&#8221; die Rede, welcher das Wahlverhalten in geradezu mirakulöser Art und Weise beeinflussen soll. Wir haben hierzu kritisch Stellung bezogen. (Blogbeitrag 1 / Blogbeitrag 2)
Wenig zur Sprache kamen aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vertrauensfrage spielt beim Abstimmungsverhalten eine grosse Rolle, so meine These. Am 17.5.09 könnte dies gleich doppelt der Fall sein:</p>
<p>In letzter Zeit war mehrmals vom Faktor &#8220;Image&#8221; die Rede, welcher das Wahlverhalten in geradezu mirakulöser Art und Weise beeinflussen soll. Wir haben hierzu kritisch Stellung bezogen. (<a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/524/das-image-erklart-nicht-alles-aber-es-zahlt-neben-fakten/">Blogbeitrag 1</a> / <a href="http://www.zoonpoliticon.ch/blog/3469/wahlprognose-eben-doch-kein-kinderspiel/">Blogbeitrag 2</a>)<br />
Wenig zur Sprache kamen aber bisher die Vertrauensaspekte beim Stimmverhalten. </p>
<p>Bei der Biometriefrage spielt das Misstrauen gegen den Datenschutz des Bundes gegen die Vorlage, während das allgemeine Vertrauen in die Komplementärmedizin in der Ausgangslage die Chancen für die Vorlage als gut erscheinen lassen.</p>
<p>&#8220;Der biometrische Pass ist ein Schritt Richtung Überwachungsstaat: 64% der Stimmberechtigten stimmen diesem Argument gegen die biometrischen Pässe voll oder eher zu. Nur 32% hegen solche Befürchtungen nicht. </p>
<p>Gerade in der heutigen Zeit, wo der Bundesrat oft in der Kritik steht, scheint eine Vertrauenskrise entstanden zu sein, welche die Chancen dieser Behördenvorlage verringert. Noch die Abstimmung vom 9. Februar 09 war gemäss der <a href="http://www.polittrends.ch/abstimmungen/abstimmungsanalysen/vox-analysen/2009-02-08_VoxD.pdf">VOX-Analyse</a> auch ein Ausdruck des Vertrauens in den Bundesrat. Seit dem 18. Februar und allen Entscheidungen rund um das Bankgeheimnis könnte dieser Vertrauensbonus ins Rutschen gekommen sein.</p>
<div id="attachment_597" class="wp-caption aligncenter" style="width: 292px"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/2009/04/akupunktur.jpg" alt="In der Krise vertraut man dem Akupunkteur eher als dem Bundesrat" title="akupunktur" width="282" height="352" class="size-full wp-image-597" /><p class="wp-caption-text">In der Krise vertraut man dem Akupunkteur eher als dem Bundesrat</p></div>
<p>Auf der anderen Seite denken 57%, dass die Komplementärmedizin oft günstiger ist als die Schulmedizin und dies obwohl die Schulmedizin immer wieder die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit der Komplementärmedizin in Abrede stellt. Offenbar vertraut man der Nadel der chinesischen Akupunkteurin in der heutigen Zeit mehr als den Argumenten des Bundesrats.</p>
<p>Ich bin gespannt, ob sich diese These auch noch in der VOX-Analyse zur Abstimmung vom 17. Mai bestätigten lässt.</p>
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		<title>Das Image erklärt nicht alles. Aber es zählt neben Fakten.</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/524/das-image-erklart-nicht-alles-aber-es-zahlt-neben-fakten/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 15:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sendung Einstein hat ein Strassenexperiment der Universität Zürich dargestellt. Es zeigte eine hohe Zuordnung der ProbandInnen einer CVP-Aussage sowohl zu Toni Brunner wie zu Christian Levrat. Stutzig wurde ich bei der Übereinstimmung von ca. 95% und mehr bei den zwei Testgruppen, welche die gleiche CVP-Aussage als sehr typisch für Toni Brunner wie für Christian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sendung Einstein hat ein Strassenexperiment der Universität Zürich dargestellt. Es zeigte eine hohe Zuordnung der ProbandInnen einer CVP-Aussage sowohl zu Toni Brunner wie zu Christian Levrat. Stutzig wurde ich bei der Übereinstimmung von ca. 95% und mehr bei den zwei Testgruppen, welche die gleiche CVP-Aussage als sehr typisch für Toni Brunner wie für Christian Levrat bewerteten.<br />
<strong>Erklärt Image alles? </strong><br />
Was wäre gewesen, wenn sich Toni Brunner für die EU eingesetzt hätte  und Christian Levrat für eine Reduktion der AHV? Tatsächlich spricht Fichter von &#8220;gewissen Grenzen&#8221;.<br />
Die Forderung nach mehr Repression und Prävention kann &#8211; und das meine ich als Politologe und nicht als Imageforscher &#8211; durchaus inhaltlich für die SVP und die SP stehen. Hier kommt es auf den Kontext und die Details an. Meist ist eine Forderung so formuliert, dass sie für Viele glaubwürdig tönt aber in den Details dann auf die eigene Wertfundierung der jeweiligen Partei dreht. Das ist das Wesen glaubwürdiger Kommunikation. Die Zuordnung einer Aussage zur CVP wird dadurch schwierig, weil es der Partei nur schwerlich gelingt, sich selber zwischen den Polen zu positionieren. Sie muss versuchen, vernünftige Argumente zwischen den Polen zu finden. Deshalb könnte je nach Kontext die Forderung von Repression &#038; Prävention in der Kriminalität eben für die klarer positionierten SP und SVP stehen, kommt aber von der CVP. So ist der Wahlkampf 07 und das Thema Kriminalität mehr oder weniger auch verlaufen: Nachdem die SVP das Thema prominent in den Wahlkampf brachten, sorgte das Duo Galladé/Jositsch von der SP mit Repressionsforderungen für Furore. Da wird es wirklich eng zwischen den Polen!</p>
<p>Wie bekannt sind eigentlich Toni Brunner und Christian Levrat? Fulvio Pelli und Hans-Jürg Fehr brachten es kurz vor der Wahl auf knapp 60% Bekanntheit. Wenn also ein Drittel der ProbandInnen die beiden gar nicht kannten, aber 95% aus Sicht der Forschenden eine richtige Zuordnung machten, dann gibt das Zweifel.</p>
<p><strong>Und wie neu ist diese Erkenntnis?</strong><br />
Aus unserer Sicht überhaupt nicht. Image spielt eine Rolle. Wir haben den Einfluss systematisch und repräsentativ bei den Wahlbarometern erhoben. Dass Mediendemokratie und Image und dass auch Aussehen und Verpackungsfaktoren bei Wahlen eine zentrale Rolle einnehmen, scheint aufgrund des Wahlbarometers aber sogar aus dem Alltagswissen heraus klar. Wir haben bewusst unser Wahlmodell mit solchen Faktoren erweitert. </p>
<p>Dass aber Issues und Werthaltungen keine Rolle mehr spielen würden, ist absolut absurd: Hierzu gibt es zuviel Evidenz. Es ist Common Sense in der Imageforschung für Unternehmen, dass die Wertfundierung und das Issue-Management zentrale Komponenten neben dem Produkt und der Verpackung sind und dass daraus die Corporate Identity entsteht. Die Politisierung umd Mediatisierung der Wirtschaft hat genau zu solchen ganzheitlichen Ansätzen geführt. Das hat die Politik längst und wohl sogar früher erkannt. Der EWR, die Positionierung von Christoph Blocher und der permanente medial geführte Wahlkampf einer schlagfertigen (Zürcher)-SVP als Paket machten die SVP erst attraktiv. Und dies gab ihr auch ein Image von welchem sie bis zu den letzten Wahlen massiv profitieren konnte. Aber das Sünneli im Logo oder ein fröhlicher bodenständiger Bauer machen nur mit Geschwurbel noch keinen Wahlerfolg aus. </p>
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		<title>Gratulation zum 175-Jahr-Jubiläum der Universität Bern</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/521/gratulation-zum-175-jahr-jubilaum-der-universitat-bern/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 16:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Morgen sind die linke und die rechte Gehirnhälfte besonders stark verbunden. Und heute morgen wurde mir auch unsere enge Verbindung zur Uni Bern bewusst:
7 von 8 Personen, die beim Forschungsinstitut gfs.bern in der Forschung tätig sind, haben ihre Ausbildung an der Universtität Bern absolviert, haben dort selbst Ausbildungslehrgänge gestaltet oder sind noch im Studium.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen sind die linke und die rechte Gehirnhälfte besonders stark verbunden. Und heute morgen wurde mir auch unsere enge Verbindung zur Uni Bern bewusst:</p>
<p>7 von 8 Personen, die beim Forschungsinstitut gfs.bern in der Forschung tätig sind, haben ihre Ausbildung an der Universtität Bern absolviert, haben dort selbst Ausbildungslehrgänge gestaltet oder sind noch im Studium.</p>
<p>Das sind 87.5 Prozent!</p>
<p>1 ehemaliger Lehrbeauftragter Politwissenschaften Universität Bern: Claude Longchamp<br />
2 Absolventen Politik- und Medienwissenschaften Universität Bern: Urs Bieri und Lukas Golder<br />
1 Absolvent Sozial- und Medienpsychologie Universität Bern: Matthias Bucher<br />
3 Studierende Politikwissenschaften Universität Bern: Stephan Tschöpe, Jonas Kocher und Martina Imfeld.</p>
<p>Es fehlt eine Person oder 12.5%. Es handelt sich um Laura Kopp. Sie ist unsere Exotin und wurde an der anderen Uni mit langer Tradition ausgebildet: Sie studierte an der Universität Zürich Politikwissenschaften und Volkswirtschaft. Konkurrenz belebt das Geschäft!</p>
<p>Ganz besonders, wenn sie aus Zürich kommt. </p>
<p>Aber bis zum 200-Jahr-Jubiläum der Uni Bern besteht also noch ein Steigerungspotenzial, um auf 100% zu kommen. Ausser Laura Kopp bleibt uns bis 2034 erhalten.</p>
<p>Bis zum 200-Jahr-Jubiläum der Universität Bern wünschen wir ihr weiterhin viel Erfolg. Und hoffen auf enge Verbundenheit.</p>
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