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	<title> &#187; In eigener Sache</title>
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		<title>Neue Rolle sozialer Netzwerke in Abstimmungskampagnen. Facebook und Youtube als Teil der Grassroots-Mobilisierung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mobilisierung über Internet gewinnt an Bedeutung. In kurzer Zeit kommt man auf diesem Weg an Gruppen heran, die in der Regel nicht oder nur selten an Abstimmungen teilnehmen. 
Auch dies ist ein Teil umfangreicher Abklärungen, die wir zum Verständnis von Abstimmungskampagnen treffen. Dass dieser Prozess immer stärker an den klassischen Meinungsführenden vorbeigeht, macht den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mobilisierung über Internet gewinnt an Bedeutung. In kurzer Zeit kommt man auf diesem Weg an Gruppen heran, die in der Regel nicht oder nur selten an Abstimmungen teilnehmen. </p>
<p>Auch dies ist ein Teil umfangreicher Abklärungen, die wir zum Verständnis von Abstimmungskampagnen treffen. Dass dieser Prozess immer stärker an den klassischen Meinungsführenden vorbeigeht, macht den Meinungsbildungsprozess bei Abstimmungen umso spannender. Es gibt Einiges zu lernen, wie Claude Longchamp letzten Samstag in der <a href="http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Longchamp-erklaert-sich/story/25440476">Berner Zeitung</a> einräumte.</p>
<p>Wir sind daran.</p>
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		<title>Claude Longchamp, Institutsleiter gfs.bern nimmt in der NZZ Stellung zu Umfragen-Kontroverse und drückt Bedauern aus</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/1023/claude-longchamp-institutsleiter-gfs-bern-nimmt-in-der-nzz-stellung-zu-umfragen-kontroverse-und-druckt-bedauern-aus/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 14:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Claude Longchamp drückt im Namen von gfs.bern in der NZZ von heute sein Bedauern über den die Umfragen im Vorfeld der Minarett-Initiative aus. gfs.bern will solche Fälle künftig vermeiden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Claude Longchamp drückt im Namen von gfs.bern in der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/abstimmungsumfragen_und_entscheidungs-ambivalenzen_1.4626569.html">NZZ von heute </a>sein Bedauern über den die Umfragen im Vorfeld der Minarett-Initiative aus. gfs.bern will solche Fälle künftig vermeiden. </strong></p>
<p>Die Umfragen waren &#8220;state of the art&#8221; wie dies eine unabhängige Analyse bestätigt. Die Erklärung der Abweichung zwischen Umfrage und Resultat ist auch nicht bei der Handy-Problematik zu suchen.</p>
<p>Hauptursache der Abweichung ist eine spezifische Form der Meinungsbildung. 31% der Teilnehmenden in der VOX-Analyse geben an, erst in den letzten zwei Wochen vor der Abstimmung ihre Entscheidung getroffen zu haben und zwischen Abstimmung und mittlerem Befragungstag der letzten Vorumfrage liegen 18 Tage. Die zeitliche Erklärung ist demnach bedeutender als die methodische. gfs.bern arbeitet demnach stark an der Unterscheidung zwischen einer Momentaufnahme wie sie Umfragen darstellen und von Prognosen, zu denen sie meist ohne tiefere Reflexion gemacht werden.</p>
<p>Eine erhärterte Erklärung der methodisch bedingten Abweichung knüpft bei der sozialen Erwünschtheit an. Dabei handelt es sich aber nicht um &#8220;Lügen in Umfragen&#8221; wie dies teilweise behauptet wird. gfs.bern spricht von der &#8220;Entscheidungsambivalenz&#8221;, die sich bei der Minarett-Initiative besonders stark zeigte. &#8220;In der Meinungsbildung kann das bedeuten, man ist eher für ein Ja oder unschlüssig, gibt das in der Umfrage so an und stimmt dann Ja. Oder aber man bekundet, nicht teilnehmen zu wollen, verweigert allenfalls sogar ein Interview und stimmt Ja. Das ist aber selten und für uns ein Spezialfall.&#8221; sagt Claude Longchamp gegenüber Martin Senti, welcher für die NZZ das Interview führte.</p>
<p>Solche Spezialfälle sind möglich, wenn ein Thema lange tabuisiert war und die Thematisierung erst im Abstimmungskampf geschieht. Hier können auch Gruppen mobilsiert werden, die eine Chance sehen, ein Protestsignal zu senden. Probleme wie bei der Minarettinitiative gab es bei gfs.bern noch nie. Schwierigkeiten mit anderen erwarteten Mehrheiten traten 1999 bei der Mutterschaftsversicherung und 2004 bei der erleichterten Einbürgerung der dritten Generation auf. 50 korrekte Analysen stehen dem gegenüber. Die Umfragen sind in 95 Prozent der Fälle brauchbar.</p>
<p>gfs.bern arbeitet an den Modalitäten, die Datensätze aus SRG-Umfragen für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Obwohl Prognosen schwierig sind, stellt Claude Longchamp die Aussage, dass er für die Hochrechnungen der eidgenössischen Abstimmung vom 7. März 2010 wieder am Bildschirm zu sehen sein wird.</p>
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		<title>Der Arzt und meine Diagnose zur FMH: am Ende kein Latein</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/656/der-arzt-und-meine-diagnose-zur-fmh-am-ende-kein-latein/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 10:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wurde die FMH-Mitglieder-Studie publiziert. 7&#8242;897 Ärztinnen und Ärzte haben an der Online-Umfrage teilgenommen und wir waren überrascht vom hohen Rücklauf.
Die Studie schliesst einen Kreis in meinem Leben, der aus einem Arzt, Latein und politischen Blockaden besteht.
Arzt
Mein Vater ist Arzt und ich bin demnach ein filius medici. Er nahm mich ab und zu mit ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde die FMH-Mitglieder-Studie publiziert. 7&#8242;897 Ärztinnen und Ärzte haben an der Online-Umfrage teilgenommen und wir waren überrascht vom hohen Rücklauf.</p>
<p><strong>Die Studie schliesst einen Kreis in meinem Leben, der aus einem Arzt, Latein und politischen Blockaden besteht.</strong></p>
<p><strong>Arzt</strong><br />
Mein Vater ist Arzt und ich bin demnach ein filius medici. Er nahm mich ab und zu mit ins Spital Wattenwil. Während seiner Visite wurde ich von von Krankenschwester perfekt betreut um nicht zu sagen verwöhnt. Kein Wunder, dass mit der Aussicht auf ein verwöhntes Leben mein Traumberuf Arzt war!</p>
<p><strong>Latein</strong><br />
Mein Vater hat mir dann klar gemacht, dass ich UNBEDINGT Latein lernen müsse, um Arzt zu werden. Leider verfüge ich in diesem Bereich über gar kein Talent. So wurde mir nach 18 Jahren, wovon 4 mit ungenügenden Lateinoten klar, dass ich meinen Traumberuf nicht studieren wollte. </p>
<p><strong>Politische Blockaden</strong><br />
Auch dank meinem Vater bin ich politisch interessiert. Mit 18 konnte ich erstmals stimmen &#8211; und gleich beim EWR! Meine Überraschung war riesig, dass ein Nein resulierte und damit eine politische Blockade in der Europapolitik entstand. So kam ich auf ein lebhaftes Interesse an der direkten Demokratie. Und schliesslich zum Studium der Politikwissenschaften.</p>
<p><strong>Der Kreis schliesst sich</strong><br />
So nahe am Puls der Ärtzeschaft war ich noch nie. Fast unzählige direkte Rückmeldungen in den offenen Fragen und klare Bekenntnisse zur Tätigkeit der FMH konnten wir in unserem Forschungsteam auswerten. Und siehe da: Die Ärzteschaft in der Schweiz ist heute erheblich politisiert und frustriert. Im Berufsalltag stört die politische Blockade im Gesundheitswesen und alles andere ist Nebensache. Es ist ein eigentlicher &#8220;Ileus magnus&#8221;: Ein heftiger Darmverschluss! Und mit der lateinischen Diagnose einer eigentlichen politischen Blockade in der Gesundheitspolitik schliesst sich ein Kreis in meinem Leben.</p>
<p><strong>Am Ende kein Latein</strong><br />
Aus der europapolitischen Blockade konnte man herauskommen. Es brauchte Zeit, viel Pragmatismus, Überzeugungskraft und Arbeit. Es brauchte Verhandlungsgeschick und Kompromissbereitschaft. Aus Sicht der FMH-Mitglieder ist es zentral, dass sie ihren Einfluss auf die Gesundheitspolitik stärker und sichtbarer macht. Dass sie ihre Ziele konsequent und strategisch verfolgt aber dabei klar auf die Bedürfnisse der anderen Zielgruppen und der Bevölkerung Rücksicht nimmt. Zu den klassischen Aufgaben als Interessenverenigung wird für die FMH eine neue neue hinzu kommen &#8211; so mindestens unsere These: Campaigning. Die Kunst Strategie und Kommunikation zu einem Ganzen werden zu lassen. Am Ende der Studie also kein Latein, sondern plattes Englisch. Obwohl sich der Kreis schliesst, bleibt der Schuster bei seinen Leisten. Und der Politologe hofft auf eine baldige Genesung des Gesundheitswesens.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gratulation zum 175-Jahr-Jubiläum der Universität Bern</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/521/gratulation-zum-175-jahr-jubilaum-der-universitat-bern/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 16:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Morgen sind die linke und die rechte Gehirnhälfte besonders stark verbunden. Und heute morgen wurde mir auch unsere enge Verbindung zur Uni Bern bewusst:
7 von 8 Personen, die beim Forschungsinstitut gfs.bern in der Forschung tätig sind, haben ihre Ausbildung an der Universtität Bern absolviert, haben dort selbst Ausbildungslehrgänge gestaltet oder sind noch im Studium.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Morgen sind die linke und die rechte Gehirnhälfte besonders stark verbunden. Und heute morgen wurde mir auch unsere enge Verbindung zur Uni Bern bewusst:</p>
<p>7 von 8 Personen, die beim Forschungsinstitut gfs.bern in der Forschung tätig sind, haben ihre Ausbildung an der Universtität Bern absolviert, haben dort selbst Ausbildungslehrgänge gestaltet oder sind noch im Studium.</p>
<p>Das sind 87.5 Prozent!</p>
<p>1 ehemaliger Lehrbeauftragter Politwissenschaften Universität Bern: Claude Longchamp<br />
2 Absolventen Politik- und Medienwissenschaften Universität Bern: Urs Bieri und Lukas Golder<br />
1 Absolvent Sozial- und Medienpsychologie Universität Bern: Matthias Bucher<br />
3 Studierende Politikwissenschaften Universität Bern: Stephan Tschöpe, Jonas Kocher und Martina Imfeld.</p>
<p>Es fehlt eine Person oder 12.5%. Es handelt sich um Laura Kopp. Sie ist unsere Exotin und wurde an der anderen Uni mit langer Tradition ausgebildet: Sie studierte an der Universität Zürich Politikwissenschaften und Volkswirtschaft. Konkurrenz belebt das Geschäft!</p>
<p>Ganz besonders, wenn sie aus Zürich kommt. </p>
<p>Aber bis zum 200-Jahr-Jubiläum der Uni Bern besteht also noch ein Steigerungspotenzial, um auf 100% zu kommen. Ausser Laura Kopp bleibt uns bis 2034 erhalten.</p>
<p>Bis zum 200-Jahr-Jubiläum der Universität Bern wünschen wir ihr weiterhin viel Erfolg. Und hoffen auf enge Verbundenheit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Volks- und Ständemehr könnten ungleich sein</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/326/volks-und-standemehr-konnen-ungleich-sein/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 16:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kennt die Diskussion. Für die Annahme einer Volksinitiative braucht es Volks- und Ständemehr. Beides muss nicht deckungsgleich sein. Eine Vorlage scheitert, selbst wenn eine Ja-Mehrheit im einen oder anderen Fall gegeben ist. 

Profil von Zustimmung und Ablehnung bei der Volksinitiativen Rentenalter 62 vom 26. November 2000

Die Problematik
Die Problematik könnte sich bei der AHV-Vorlagen ergeben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man kennt die Diskussion. Für die Annahme einer Volksinitiative braucht es Volks- und Ständemehr. Beides muss nicht deckungsgleich sein. Eine Vorlage scheitert, selbst wenn eine Ja-Mehrheit im einen oder anderen Fall gegeben ist.</strong> </p>
<p><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/11/ahv62.gif"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/wp-content/uploads/2008/11/ahv62-300x172.gif" alt="" title="ahv62" width="300" height="172" class="alignnone size-medium wp-image-331" /></a><br />
Profil von Zustimmung und Ablehnung bei der Volksinitiativen Rentenalter 62 vom 26. November 2000<br />
<strong><br />
<em>Die Problematik</em></strong><br />
Die Problematik könnte sich bei der AHV-Vorlagen ergeben. <a href="http://www.gfsbern.ch/publikationen/fberichte.php?showid=289&#038;lang=de&#038;sub2=">Die letzte Umfrage hierzu</a> ergibt 45 Prozent Zustimmungs- resp. 43 Prozent Ablehnungsabsichten. Das lässt die Entscheidung vom 30. November 2008 offen erscheinen. </p>
<p>Wie also steht es um das Ständemehr, wenn beispielsweise das Ergebnis beim Volksmehr 52 zu 48 Prozent lautet?</p>
<p>Umfragen mit 1200 Befragten können das nicht beantworten. Die Fallzahlen in den 26 Kantonen sind zu gering, um verlässliche Aussagen machen zu können. Es wären 3-4000 Befragte nötig.<br />
<strong><br />
<em>Die Simulation</em></strong><br />
Umfragen können aber klären, ob das sprachregionale Profil dem von Vergleichsabstimmungen entspricht. Im aktuellen Fall liegen die italienisch- und französischsprachige Schweiz über, der deutschsprachige Landesteil unter dem Strich. </p>
<p>Das entspricht genau dem Profil, das man im Jahre 2000 bei der damaligen Abstimmung über das Rentenalter 62 hatte (siehe Karte). Deshalb kann man mit dieser und verwandten Abstimmungen einen brauchbare Plausibilitätsüberlegung anstellen. Sie lautet:<br />
<strong><br />
<em>Das Ergebnis</em></strong><br />
7 Kantone haben eine klar höhre Zustimmung als die gesamte Schweiz. Sie sind bei einem knappen Volksmehr im Ja. Namentlich sind dies die &#8220;Lateiner&#8221;. Für ein Ständemehr braucht es demnach 5 deutschschweizerische Kantone. </p>
<p>Am wahrscheinlichsten ist eine Zustimmung noch in beiden Basel, gefolgt von Bern, Solothurn, Zürich, Schaffhausen und Zug. 5 der 6 genannten müsste über 50 Prozent sein, um damit auch das Ständemehr zustimmend ausfällt. </p>
<p>Bei einem ganz knappen Ja-Ueberschuss ist das nicht wahrscheinlich. Die Vorlage scheitert dann auf jeden Fall am Ständemehr. </p>
<p>Wenn der Ja-Anteil aber 55 Prozent und mehr betragen sollte, ist das Ständemehr durchaus möglich. Dann wäre die Initiative angenommen.<br />
<strong><br />
<em>Der Kommentar</em></strong><br />
Wie gesagt, das ist nur ein Uebungsbeispiel, um Fragen zu beantworten, die mir heute häufig gestellt wurde. Und noch was: offener Ausgang gemäss Umfragen heisst nicht zwingend knapper Ausgang. Denn offen heisst nur, dass die Unsicherheit für eine klare Aussage zu gross ist, um eine solche zu machen. Denn bei 45 zu 43 und negativem Trend von der ersten bis zur zweiten Umfragen, kombiniert mit einem unüblichen Umfeld, sind verschiedenste Endwerte möglich. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Barack Obama und das Ende des Rassismus?</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/312/barack-obama-und-das-ende-des-rassimus/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 09:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Er schrieb als erster farbiger Präsident der USA bereits Geschichte. Hat er damit auch das Ende der Geschichte des Rassimus eingeläutet?
Die Sozialwissenschaften suchen Antworten auf solche Fragen mit Hilfe der Beobachtung. Gibt es Personen, die sich im Alltag diskriminiert fühlen? Wer nimmt welche Steoretype in welchem Mass wahr? Welche Phänomene beschreiben den Rassimus? 
Vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er schrieb als erster farbiger Präsident der USA bereits Geschichte. Hat er damit auch das Ende der Geschichte des Rassimus eingeläutet?</p>
<p>Die Sozialwissenschaften suchen Antworten auf solche Fragen mit Hilfe der Beobachtung. Gibt es Personen, die sich im Alltag diskriminiert fühlen? Wer nimmt welche Steoretype in welchem Mass wahr? Welche Phänomene beschreiben den Rassimus? </p>
<p>Vor allem über die zeitliche Veränderung lassen sich immer genauere Antworten auf solche Fragen finden. Der Bundesrat hat beschlossen, rassistische Dikrimierungen und Haltungen in der Schweiz systematisch zu untersuchen.</p>
<p>Die Gesellschaft für praktische Sozialforschung nimmt sich in der Jahrestagung am Mittwoch, 26. November 2008 der Thematik von Messung und Beobachtung von Rassimus an und skizziert das künftige Schweizer Rassimusmonitoring mit zwei Referaten und einer Diskussion.</p>
<p>Prof. Werner Bergmann als erster Referent spricht über internationale Erfahrungen mit Rassismusmonitoring.<br />
Claude Longchamp stellt in seinem Beitrag das Konzept für das Schweizer Rassismusmonitoring vor.</p>
<p>Die anschliessende Podiumsdiskussion setzt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen solchen Monitorings auseinander.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenlos. <a href="http://www.gfsbern.ch/pub/gfs-Jahrestagung-2008.pdf">Hier</a> geht es zur Einladung. Anmeldungen bitte an jahrestagung@gfsbern.ch</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>3.2 Millionen mal Danke für Ihre Mitarbeit bei der Umfrage &#8211; Branchenstatistik 2007</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/243/32-millionen-mal-danke-fur-ihre-mitarbeit-bei-der-umfrage-branchenstatistik-2007/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 15:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Golder</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kommunikationsblog.ch/blog/243/</guid>
		<description><![CDATA[3.2 Millionen Personen wurden in der Schweiz von der Markt- und Sozialforschungsbranche 2007 befragt. 340&#8242;000 mehr als im Vorjahr. Die Markt- und Sozialforschungsbranche ist nicht nur für die Mitarbeit dieser Personen dankbar, sondern auch unbedingt davon abhängig.
Unter Berücksichtigung von Strukturänderungen beim Marktführer ist der Umsatz der Markt- und Sozialforschungsinstitut gemäss Schätzung des Geschäftsführers des Verbands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>3.2 Millionen Personen wurden in der Schweiz von der Markt- und Sozialforschungsbranche 2007 befragt. 340&#8242;000 mehr als im Vorjahr. Die Markt- und Sozialforschungsbranche ist nicht nur für die Mitarbeit dieser Personen dankbar, sondern auch unbedingt davon abhängig.</p>
<p>Unter Berücksichtigung von Strukturänderungen beim Marktführer ist der Umsatz der Markt- und Sozialforschungsinstitut gemäss Schätzung des Geschäftsführers des Verbands effektiv um 1-2% gestiegen. Die telefonischen Umfragen (CATI) sind leicht rückläufig, während wieder mehr Face-to-Face-Befragungen aber auch Online-Befragungen durchgeführt werden.</p>
<p>gfs.bern ist gemessen am Umsatz Nummer 9 unter den Instituten, welche den Umsatz publizieren. Mit 3&#8242;050&#8242;000 CHF ist gfs.bern ein grosses Institut unter den kleinen und nicht weniger als 27mal kleiner als der Branchenführer, welcher dank einer Übernahme nochmals stark gewachsen ist. Weiterhin wird mit Marktforschung deutlich mehr Umsatz generiert als mit den Schwerpunkten von gfs.bern: Der Politik-, Kommunikations- und Sozialforschung.</p>
<p>Trotzdem profitieren wir von unserer klaren Marktpositionierung. Mit einem Umsatzwachstum von 8.9% liegen wir an dritter Stelle der publizierenden Institute und klar über dem Marktwachstum. Und wir erreichen das Marktwachstum aus eigener Kraft. Dabei sind wir längst nicht nur auf die öffentlich bekannte und wegen des Wahlbarometers für die SRG 2007 auch besonders stark diskutierte Politikforschung beschränkt.</p>
<p>Im Bereich der Kommunikationsforschung kann sich gfs.bern immer stärker platzieren. Kenntnisse um die Wirkung von Kommunikationsaktivitäten werden von unserer Kundschaft gewünscht.</p>
<p>Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen, NGOs, Verbänden und Behörden gehören zu unseren Auftraggebern. Da wir auch viel von unserer Kundschaft lernen, verbinden wir heute unser Wissen über die verschiedenen Organisationstypen, Bedürfnisse und Anforderungen im Bereich des Kommunikations-Controllings. Wir wissen viel über Kommunikation und wie sie mit verschiedenen Methoden gemessen werden kann. So verbinden wir qualitative Grundlagenprojekte mit quantitativen Image-Untersuchungen aber auch mit Medienanalysen zu einer sinnvollen objektiven Grundlage für Entscheidungen der Kommunikationsführung und dies in allen Phasen des Kommunikationsmanagements.</p>
<p>Wir gehen davon aus, mit diesem Wissen auch weiterhin wachsen zu können und sind trotz einem schwierigen Marktumfelds optimistisch.</p>
<p>Wir danken unserer Kundschaft, allen Befragten und allen Beteiligten für das erfolgreiche 2007.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>gfs.bern schliesst 2007 mit Umsatzrekord ab</title>
		<link>http://www.kommunikationsblog.ch/blog/224/gfsbern-schliesst-2007-mit-umsatzrekord-ab/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 15:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kommunikationsblog.ch/blog/224/</guid>
		<description><![CDATA[2007 ist das Forschungsinstitut gfs.bern erneut gewachsen. Insgesamt wurden Mandate für 3,05 Mio. CHF abgewickelt, &#8211; für soviel wie noch nie in der Geschichte des Instituts. Damit ist das Auftragsvolumen um zirka 9 Prozent grösser geworden; es bewegt sich unverändert auf der 2006 von der Geschäftsleitung eingeschlagenen moderaten Wachstumsstrategie.
  
52 Projekte hat das Forschungsinstitut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">2007 ist das Forschungsinstitut gfs.bern erneut gewachsen. Insgesamt wurden Mandate für 3,05 Mio. CHF abgewickelt, &#8211; für soviel wie noch nie in der Geschichte des Instituts. Damit ist das Auftragsvolumen um zirka 9 Prozent grösser geworden; es bewegt sich unverändert auf der 2006 von der Geschäftsleitung eingeschlagenen moderaten Wachstumsstrategie.</p>
<p align="left">  <a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2008/03/umsatz.gif" title="umsatz.gif"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2008/03/umsatz.thumbnail.gif" alt="umsatz.gif" /></a></p>
<p align="left">52 Projekte hat das Forschungsinstitut gfs.bern 2007 angefangen oder beendigt. Im Schnitt wickelt gfs.bern damit integral ein Projekt pro Woche ab. Meist laufen jedoch 5-10 Projekte parallel. 20 standen 2007 unter  der Leitung von Claude Longchamp, Institutsleiter, je 16 unter jener von Urs Bieri resp. Lukas Golder, Mitglieder der Geschäftsleitung.</p>
<p align="left">In 45 Fällen handelte es sich um Befragungsprojekte, die sich vor allem auf computerunterstützte Telefoninterviews, auf persönliche Befragungen oder auf online-Erhebungen stützten. Realisiert wurden diese Projektteile vom assoziierten gfs-Befragungsdienst. 7 Projekte verwendeten keine Befragungsdaten, sondern stützten sich auf andere Informationsquellen.</p>
<p align="left">Die Themen, die 2007 behandelt wurden, verteilen sich auf die drei Arbeitsschwerpunkte des Instituts:</p>
<p align="left">. Politik: beispielsweise Wahlbarometer, Abstimmungstrends, Hochrechnungen, VOX-Analysen,  kantonale Wahl- und Abstimmungsnachanalysen, Gesundheitsmonitor, Gemeindefusionen, Leitbilder von Gemeinden und Kantonen</p>
<p align="left">. Kommunikation: beispielsweise Integrierte Kommunikationsanalysen, Verbandskommunikation, Firmenkommunikation, Kommunikation von Non-Profit-Organisationen,  e-Government</p>
<p align="left">. Gesellschaft: beispielsweise Antisemitismusstudie, Sorgenbarometer, Zukunftsbarometer Liechtenstein, Mobilfunk-Monitor, Mobilitätsmonitor</p>
<p align="left">In rund drei Viertel der Fälle stammt die Kundschaft aus der Privatwirtschaft, sei es der Profit- oder Non-Profit-Bereich; in rund einem Viertel sind staatliche Stellen im In- und nahen Ausland die Auftraggeber gewesen.</p>
<p align="left">Gut die Hälfte der Projekte 2007 führten zu Publikationen, die auf der Webseite des Instituts (<a href="http://www.gfsbern.ch">www.gfsbern.ch</a> sowie <a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/">www.kommunikationsblog.ch/blog</a>) abgerufen oder als Fachartikel resp. Broschüren gedruckt bezogen werden können.</p>
<p align="left">Insgesamt hielten die Mitglieder der Institutsleitung 2007 rund 50 öffentliche Vorträge. Zudem fliessen unsere Ergebnisse und Erfahrungen aus der Forschung in die Lehre verschiedener Universitäten, Hoch- und Fachschulen ein.</p>
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		<title>&#8220;www.polittrends.ch&#8221; ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 10:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;www.polittrends.ch&#8221;, zwischenzeitlich ein integrierter Bestandteil der Firmenwebsite von gfs.bern, wird geehrt. Die Redaktion der Zeitschrift &#8220;anthrazit&#8221; zählt sie zu den 200 besten websites der Schweiz.
 
Bewertet wurde www.polittrends.ch im soeben veröffentlichten Rating in einer der 36 Kategorien, nämlich in jener über  &#8220;Menschen&#8221;. www.polittrends.ch  ist dabei eine der nur 5 empfohlenen Seiten zur schweizerischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;www.polittrends.ch&#8221;, zwischenzeitlich ein integrierter Bestandteil der Firmenwebsite von gfs.bern, wird geehrt. Die Redaktion der Zeitschrift &#8220;anthrazit&#8221; zählt sie zu den 200 besten websites der Schweiz.</p>
<p><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2008/02/polittrends.gif" title="Homepage von www.polittrends.ch"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2008/02/polittrends.thumbnail.gif" alt="Homepage von www.polittrends.ch" /></a> <a href="http://www.anthrazit.org/online/index.php?apsid=d97395e0&#038;apid=64341124&#038;apparentid=1020474609,293043619,1226351483,2079079535,1093173470" title="Award"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2008/02/award1.thumbnail.gif" alt="Award" height="85" width="114" /></a></p>
<p>Bewertet wurde www.polittrends.ch im soeben veröffentlichten Rating in einer der 36 Kategorien, nämlich in jener über  &#8220;Menschen&#8221;. www.polittrends.ch  ist dabei eine der nur 5 empfohlenen Seiten zur schweizerischen Politik (nebst: www.jugendsession.ch, www.parlament.ch, www.parlamentsspiegel.ch und www.wahlen.ch).</p>
<p>Natürlich ehrt uns die Auszeichnung! Besonders freut uns die Begründung: Ausgezeichnet werden nur websites, die unter einen Mehrwert erbringen und die Bedienungsfreundlich sind.  Umgang, Qualität, Aktualität und Nützlichkeit bringen 60% des Ratings, Design, Technik und Funktionalität 40 %.</p>
<p>Und die Auszeichnung kommt gerade recht zum Geburtstag von www.polittrends.ch: Etabliert wurde sie anfangs 1998, in einer Pionierzeit für themenbezogene websites. Damals stellte sich und die Frage, wie wir der Vielzahl politischer Umfragen, die wir damals schon machten (und seither machen) eine spezifische Plattform auf Internet bieten können. In tage- und nächtelanger Freiwilligenarbeit haben wir damals das Projekt realisiert. Auch nach 10 Jahren funktioniert polittrends als Dienstleistung namentlich zur Wahl- und Abstimmungsforschung. Und bis heute verzichten wir dabei gänzlich auf Werbeeinnahmen!</p>
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		<title>Machs gut, gfs.bern</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 15:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Rousselot</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Keine Kategorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach fast vier Jahren ist es nun vorbei. Es waren vier gute, vier anstrengende, vier spannende Jahre, und wie das manchmal so ist, gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Vier Jahre lang habe ich bei gfs.bern gearbeitet, habe dort, wenn man so will, nach der Uni noch meine „Lehre“ in Politikwissenschaft gemacht, erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast vier Jahren ist es nun vorbei. Es waren vier gute, vier anstrengende, vier spannende Jahre, und wie das manchmal so ist, gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.</p>
<p>Vier Jahre lang habe ich bei gfs.bern gearbeitet, habe dort, wenn man so will, nach der Uni noch meine „Lehre“ in Politikwissenschaft gemacht, erst als „Lehrtochter“ bei Lukas Golder und Claude Longchamp, dann als „Gesellin“ bei Claude.</p>
<p><a href="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2008/02/p1300037.JPG" title="Bianca Rousselot, ummittelbar nach ihrem letzten Auftritt für gfs.bern im Regierungsgebäude von Liechtenstein"><img src="http://www.kommunikationsblog.ch/blog/media/2008/02/p1300037.JPG" alt="Bianca Rousselot, ummittelbar nach ihrem letzten Auftritt für gfs.bern im Regierungsgebäude von Liechtenstein" /></a></p>
<p>Wusste ich vorher theoretisch etwas über Politik und Wissenschaft, über Methoden und Fussnoten, habe ich hier das Handwerk gelernt.</p>
<p>Ich weiss jetzt, wie man Methoden auch anwendet, ich weiss jetzt, wie man Daten findet, generiert und zuletzt auch analysiert, so, dass man daraus einen Mehrwert schaffen und diesen auch kommunizieren kann. Und ich weiss jetzt, dass es für gute Ideen nicht immer Fussnoten braucht.</p>
<p>Ich habe etwas gelernt über Schweizer Politik, das über die üblichen Lehrbücher hinausgeht. Ich habe Einblick gehabt in Zusammenhänge, von denen ich vorher noch nicht einmal wusste, dass sie existieren. Und ich habe gelernt, dass es verschiedene Arten und Weisen von Wissen(schaft) gibt.</p>
<p>Ich habe viele spannende, interessante und komplexe Personen getroffen, in meinem Team, und auch ausserhalb. Besonders meine Kollegen beim gfs.bern werde ich vermissen – die Hellraiser-Tasse und das Gegrummel von STO, die Mittagsgespräche über Golf und Völkerrecht mit UBI, die Apéro-Pläne und das Ausführen derselben mit MAB, die 700-Toilettenpapier-Rollen-Bestell-Aktion von SRA, die Shirin-Telephonate von LBO, die Erinnerungen an Uyuni mit MIM, die Ferienguthabenausdrucke von TBI, die Diskussionen über Methodologie und Frauen mit LGO (meistens nicht beides gleichzeitig), die Freude über das Eintippen der letzten Vereinsadresse von JKO, und sogar schon die BRO-MBU-CLO-schüre mit MBU und das gute Sport-über-Mittag-Beispiel von LKO. Und nicht zuletzt natürlich die Stadtwanderungen, Zugfahrten und Präsentationen mit dem Lehrmeister selber, bei denen ich manchmal mehr gelernt habe als in machen semesterlangen Seminaren.</p>
<p>Euch allen möchte ich für die Zusammenarbeit danken.</p>
<p>Das, was ich in den letzten vier Jahren gelernt und verlernt habe, werde ich mit an die neue Stelle nehmen und versuchen, es dort anzuwenden. Vielleicht gelingt es mir dabei sogar, immer wieder an die Kreuzung zwischen Wikipedia und Akademia zurückzukehren und mal den einen, mal den anderen Weg zu gehen – resp. beide gleichzeitig.</p>
<p>Ich wünsche dem gfs.bern als Institution und Euch allen als Personen das Beste. Macht es gut!</p>
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