Solche Post am Morgen freut einen!
Sehr geehrter Herr Longchamp
Die Rechtswissenschaftliche Abteilung der Universität St.Gallen hat an Ihrer Sitzung von gestern Montag der Lehrauftragserteilung zugestimmt.
- Veranstaltungstitel: “Empirische Politikforschung in der Praxis”
- Zahl der Teilnehmenden: max. 24 Studierende
- Der Kurs wird mit 4 Credits gewichtet; dies entspricht einer Gesamtarbeitsleistung der Studierenden von ca. 120 Std.
Soweit Prof. Roland Kley, der Dekan!
Nachdem ich mich 1991 entschieden hatte, das Forschungsinstitut gfs.bern aufzubauen, hatte ich meine Anstellung als Hochschullehrer am 31. März 1992 an den brühmten Nagel gehängt. Seither hatte/habe ich kleine Lehrengagements am IDHEAP der Uni Lausanne (Kommunikation der Europapolitik), am VMI der Uni Freiburg (Lobbying), am IPMZ der Uni Zürich (Politische Kommunikation) inne. Ich habe in den letzten 3 Jahren neue Standbeinde aufgebaut: an der Züricher Hochschule Winterthur für “Demoskopie und Meinungsbildung”, an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich zu “Grundlagen der Public Affairs”, am KPM der Uni Bern zu “Demoskopie für die öffentlichen Verwaltung” und an der Schweizer Journalistenschule für “Lobbying”.
Nun folgt die (bisherige) Krönung: Auf Frühlingssemester 2008 werde ich an der Universtität St. Gallen(HSG) “Empirische Politikforschung in der Praxis” lehren. Den StudentInnen auf der Masterstufe soll ein Einblick in die Forschungspraxis gewährt werden. Die zentralen Bereiche, die behandeln werden sind der (politische) Wertewandel, die Abstimmungs- und die Wahlforschung. Ausgangspunkt für die Anstellung war ein Vortrag von mir in St. Gallen den ich zum Thema “Die Werte der schweizerischen Europa-Politik” gehalten habe.
Ich freue mich, dass damit verschiedene meiner Interessen, die ich 1988-1991 im Rahmen eines Auftrages für den Schweizerischen Nationalfonds zur politischen Kultur der Schweiz im Vergleich entwickelt und die ich in den letzten 15 Jahren in der Praxis am gfs.bern in Projekten wie dem Wahlbarometer, den VOX-Analyse, den Abstimmungstrends, dem Sorgenbaromter und dem Europa-Barometer weiterverfolgt habe, nun wieder in die universitäre Lehre eingebunden werden. Ganz besonders freut es mich, dass Themen der sich ändernden BürgerInnen-Partizipation und der institutionellen Einbindung, wie sie in der direkten Demokratie möglich sind, in das Denken der kommenden OekonomInnen und JuristInnen vermehrt einfliessen werden!
Ich hoffe, es wird für beide Seiten eine Bereicherung!
Natürlich bleibe ich Institutsleiter am Forschungsinstitut gfs.bern!
C.L.
PS: Natürlich werde ich nun ab nächsten Februar auch St. Gallen als Stadtwanderer unsicher machen! Nach meinen Burgundergeschichten ist es sicher ganz sinnvoll, nun auch vermehrt Alemannengeschichten zu erzählen. Eine Erste habe ich schon verfasst!
Lieber Claude,
Gratulation, freut mich sehr und ist auf jeden Fall auch ein Gewinn für die
Studierenden; hab anno dazumal ja auch von Deinen Berner Wahlseminare
profitiert. Vielleicht treffen wir uns mal in der Mitte, in Zürich …
Adrian
Hallo Claude
Cool! Gratuliere, hast Du auch verdient!
Beste Grüsse
Georges
lieber claude,
das find ich super. gratuliere und ganz, ganz viel spass im “osten”…
liebe grüsse und bis bald,
heike
Lieber Claude Longchamp
Danke herzlich für die Info – und auch meine Gratulation dazu! Ich hoffe natürlich auf eine Stärkung der Achse Bern-Zürich-Ostschweiz durch diesen Schritt – und freue mich auf Ihr Engagement in unserem Kurs im Herbst!
Beste Grüsse,
Dr. Peter Stücheli-Herlach (shp@zhwin.ch)
ciao
gratuliere herzlichst, die naechste stufe ist wohl der profax….?
gruss
antonio
great und gratulation! geniess den vorlesungsauftrag! kuss und gruss und
braaaaaaaaaaaaaavvvvvvvvvvvvvvvvoooooooooo, love regula
Lieber Claude Longchamp
Vielen Dank für die Information. Gratuliere!
Ronny Kaufmann
Eine Bereicherung der Sozialwissenschaften an der HSG, das nenn ich Weiterentwicklung von Lehre und Forschung,
Gratulation und weiter so Herr Dozent,
Petra
Als Ostschweizer kann ich da nur sagen: Die St. Galler haben Recht getan! Und ab und zu eine Olma-Bratwurst statt einer YB-Wurst – das kann nicht schaden! Gratulation,
St. M.
Grattis och Glad Midsommar!B.
Für eine Gratulation ist es nie zu spät. Drum auf diesem Weg (etwas hintendrein, aber en français): Non simplement tout de bon – le meilleur!
Alles Gute,
Lukas Schneider
Ich verfolge deinen Blog nun doch schon eine ganze Zeit aber irgendwie hab ich nie einen Kommentar zu deinen Artikeln geschrieben. Wollte jetzt aber endlich mal ein Lob aussprechen, sind richtig gute Artikel welche du hier jedes mal schreibst. Ich hoffe es kommen noch einige weitere so gute Posts.
Besten Dank, wir werden uns Mühe geben! Ein weiteres Blog von mir ist unter http://www.zoonpoliticon.ch.