www.ch.ch: Vom Wert systematischer Begleitforschung in der Kommunikation

Der Guichet virtuel war ein ambitioniertes Projekt. Er sollte zur Einstiegsseite für Behördenkontakte aller Art werden und von Beginn weg die drei Staatsebenen (Bund, Kantone, Gemeinden) verbinden. Bereits diesen Projektschritt konnte gfs.bern begleiten. Wie ein roter Faden zieht sich unsere Erkenntnis, dass Behördendienstleistungen online ein grosses Bedürfnis sind, insbesondere wenn damit Zeit, Geld und Aufwand gespart werden kann, und die Dienstleistung alltagsnah – sprich: oft brauchbar ist.

Schliesslich wurde www.ch.ch lanciert und wir sind froh darüber, die Kommunikation von www.ch.ch nun seit über einem Jahr zu begleiten. Gerade der Zeitvergleich ist ein wesentlicher Gewinn der Umfrageforschung – und dieser Gewinn lebt selbstredend von der Konstanz der Forschung.

Die Veröffentlichung zeigt für www.ch.ch erfreulicherweise eine leicht gestiegene Bekanntheit, die Untersuchung zeigt aber auch noch viele Hürden auf, bis sich ein wirklicher Durchbruch ereignet.

Bereits 2003 haben wir basierend auf theoretischen Modellen und unseren ersten Erkenntnissen ein Modell präsentiert, das sich für die Analyse der Kommunikation einer Website sehr gut eignet. Nach wie vor ermöglicht das Modell, die Situation und die Bedürfnisse zu analysieren und die Kommunikationsereignisse in einen sinnvollen Zusammenhang zu stellen.

Studie 2004
Studie 2006
www.ch.ch