Geburt einer Kommunikationsstrategie – Vom Wesen der integrierten Kommunikation

Organisationen haben oft viele Kommunikationsprobleme und nur eines nicht: Zeit, um eine Strategie auszuarbeiten. Solange die Situation nicht genau analysiert und die Instrumente nicht kritisch hinterfragt sind, fliegt man ohne Radar.

Fast alle wissen es: Kommunikation wirkt nicht einfach besser, nur, weil man mehr investiert. Und trotzdem erkenne ich im Alltag zwar viele Kommunikationsinstrumente aber kaum je ein spannendes Konzept. Hinzu kommt: Ein neues Konzept heisst Aufwand, Unsicherheiten und Konflikte.

Ergänzend zu einer Beratung oder bevor eine Beratung einsetzt, sollte man die Lage intern und extern sauber analysieren. Die systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Situation ist die eigentliche Geburtstunde einer Kommunikationsstrategie. Sobald diese Hürde jeweils genommen ist, erscheint der weitere Prozess viel spannender, herausfordernder und konkreter als vorher. Im Sinne der integrierten Kommunikation ist die Verschränkung zur Strategie der Organisation und der Kommunikationsstrategie deutlicher und zwar für beide Seiten – der Kommunikation und den Verantwortlichen für die Strategie:

Der Beitrag der Kommunikation wird dank einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit der externen und internen Wahrnehmung klarer. Diese Verschränkung mit der Strategie ist das eigentliche Wesen der integrierten Kommunikation. Sie integriert eben nicht nur Massnahmen, sondern bündelt die Massnahmen im Sinne des Ganzen.

Die effektive Ausarbeitung der Strategie und die operative Umsetzung fällt einem leichter und die Anerkennung ist eher vorhanden, wenn das Kommunikations-Controlling zum Schluss aufzeigen kann, wie die Wirkung der verschiedenen Massnahmen war.

Viel Geburtshilfe ist gar nicht nötig. Einzig die Neugier, wie man eigentlich aus kommunikativer Sicht dasteht.

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