Mit Greenpeace International auf dem “Rütli”

Direkte Demokratie fasziniert, und sie wirft Fragen auf: Immer mehr Gruppen aus dem Ausland, die sich für Volksrechte und ihre Möglichkeiten interessieren, besuchen die Schweiz, um sich vor Ort zu informieren.

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Quelle

Diese Woche ist auch eine weltweit zusammengestellte Delegation von Greenpeace International in der Schweiz, um sich unter sich und mit zahlreichen ExpertInnen über Möglichkeiten und Grenzen der direkten Demokratie in Umweltfragen zu unterhalten.

Claude Longchamp, Institutsleiter, und Bianca Rousselot, vormals Projektleiterin am gfs.bern, jetzt Assistentin bei Prof. Adrian Vatter an der Universität Zürich, gestalten einen Tag dieser Weiterbildung für die UmweltaktivistInnen. Sie bringen die politikwissenschaftlichen Erkenntnisse ein; behandelt werden …

… die polity der Schweiz, das heisst die kulturellen und strukturellen Voraussetzung von Demokratie;

… die politics in der Schweiz, das heisst die Prozesse, welche die direkte Demokratie für Bewegungen eröffnet;

… die policy der Schweiz in Umweltfragen, soweit sie durch die direkte Demorkatie beeinflusst wird oder wurde.

Die Besonderheit des Kurstages: Auf speziellen Wunsch von Greenpeace Schweiz, hin findet er auf einem Schiff statt, das auf Tour über den Vierwaldstättersee ist. Bei den gelegentlichen Ausflügen an Land werden alle TeilnehmerInnen auch die berühmte “Rütli”-Wiese besuchen.

Gelegenheit genug, auch über die verschiedenen Demokratieverständnisse zwischen Tradition und Revolution, die in der Schweiz zum einmalig ausgebauten System der direkten Demokratie geführt haben, nachzudenken.

Eine Zusammenfassung der schriftlichen Kursunterlagen findet sich hier.

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